über Beweglichkeit im Tennis / Podcast

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Seien wir ehrlich: Der Passierball im Spagat à la Novak Djokovic oder Serena Williams, wird für uns normalsterbliche Tennisspieler*innen wohl für immer ein frommer Wunsch bleiben. Die meisten scheitern schließlich schon daran in die tiefe Hocke zu kommen ohne die Fersen vom Boden zu lösen. Nun scheint diese natürliche Sitzposition zwar auf den ersten Blick auch nicht die entscheidendste Fähigkeit zu sein, um Matches zu gewinnen. Doch wie so oft steckt mehr dahinter, als man auf den ersten Blick denkt. Sie steht nämlich bildhaft für die fehlende Mobilität von Hüfte und Sprunggelenk, die man fast schon tennis-typisch über alle Leistungsklassen hinweg beobachten kann. Die Folgen sind Fehlstellungen und Kompensationen — “der Körper schummelt”.

Auch die eigene Performance auf dem Tennisplatz leidet. Wer z.B. im Sprunggelenk zu fest ist, kommt auch beim Abdruck für den Sprint ans Netz langsamer aus den Startlöchern. Wem die Beweglichkeit in der Schulter fehlt, dem fällt es schwerer seine Kraft effektiv einzusetzen und der schlägt infolge dessen möglicherweise langsamer auf.

Diese leistungslimitierenden Einflüsse sind allerdings nur eine Seite der Medaille. Wirklich problematisch wird es da, wo fehlende Funktionalität und starke Belastung aufeinandertreffen. Hier können schon Einschränkungen in einem kleinen Gelenk dafür sorgen, dass das ganze System geschädigt wird.

Es ist also wichtig die Funktionalität seiner Gelenke regelmäßig zu überprüfen. Im Training haben die Stellschrauben Stabilität, Mobilität und Flexibilität allerdings lange Zeit nur ein Schattendasein gefristet. Dabei ist die Bedeutung einer guten Gelenk-Funktionalität für die körperliche Gesundheit und Leistungsfähigkeit schon länger klar.

“Die klassische Trainingslehre war viel zu lange geprägt von einem Schneller, Höher, Weiter. Aber was vergessen wurde war die grundlegende Basis und Funktionalität, die die Anatomie uns mitgibt.”

Das sagt Silvester Neidhardt. Er zählt zu den führenden Experten für Beweglichkeit und Funktionalität im deutschsprachigen Raum und hat u.a. schon mit Günther Bresnik und Rainer Schüttler zusammengearbeitet. In der neuesten Folge von Spieleröffnung erklärt er, warum Beweglichkeit und Funktionalität so wichtig für die eigene Gesundheit und Leistung auf dem Platz sind und wie man sie überprüfen und verbessern kann. Hört rein unter https://spieleroeffnung-tennis.podigee.io/4-beweglichkeit-im-tennis und überall wo es Podcasts gibt!

 

Mit sportlichen Grüßen 

Timo Drahn. 


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