Tennis ist ein Sport des Westens.

So bewertet jedenfalls das Tennismagazin unsere Sportart nach einer Erhebung. Es gibt einen deutlichen West-Ost-Kontrast und im Süden der Republik wird mehr Tennis als im Norden gespielt.

Insgesamt hat der 1902 gegründete DTB heute rund 1,4 Millionen Mitglieder. Sie spielen in 9958 Vereinen auf knapp 46.000 Tennisplätzen. In den neuen Bundesländern gibt es nur 2665 Plätze (= 5,8 %). Die meisten Plätze haben Baden-Württemberg und Bayern. Zusammen kommen sie auf 17.928. Dies entspricht einem Anteil von 39 %.

Interessant auch die Mitgliederzahlen in den Bundesländern im Vergleich zur Bevölkerung. Den höchsten Anteil hat Baden-Württemberg mit 2,48 %. In Baden-Württemberg ist jeder 40. Einwohner in einem Tennisverein, in Sachsen-Anhalt ist es jeder 400. Schleswig-Holstein kommt auf 1,43 Prozent und steht im Ranking der 16 Bundesländer auf Platz 9. Wird nur der Westen gezählt, so weist lediglich Bremen mit einem Anteil von 1,15 Prozent einen schlechteren Wert aus.

Den 41.341 Mitgliedern des Tennisverbandes SH stehen 1702 Tennisplätze in 320 Vereinen zur Verfügung. Statistisch betrachtet spielt jeder 70. Schleswig-Holsteiner Tennis.

Die SH-Mitglieder-Statistik 2020 weist gegenüber dem Vorjahr erneut ein Minus bei der Mitgliederentwicklung aus, und zwar um 1,3 Prozent oder 557 Spieler(innen). Lediglich die Region West hat ein Plus von 37 Mitgliedern. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die negative Zahl auf Landesebene aber halbiert.

Wie schon 2019 berichtet, gibt es im Verband „Ausreißer“ nach oben und unten. Es gibt Vereine, die sehr gute Zuwächse verzeichnen beziehungsweise stark im Minus stecken.

So erzielte Lohe Rickelshof einen Spitzenzuwachs von 53 Mitgliedern.

Auch der TC Alsterquelle verzeichnete einen sehr guten Zuwachs: Unterm Strich hatte er gegenüber dem Vorjahr 46 Mitglieder mehr. Dagegen gab es im Süden gleich zwei Vereine, die jeweils 57 Mitglieder weniger als im Vorjahr hatten.


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