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Goerges US16 42 29749503182Ein grandioser Lauf von Julia Görges: Die 29-Jährige hat in Auckland saisonübergreifend ihren dritten Titel in Folge gewonnen und ist seit 14 Matches ungeschlagen. Der Triumph ist gleichzeitig Karrieretitel Nummer fünf. Im Finale besiegte sie Caroline Wozniacki.

 

Die Zahlen sind beindruckend - und sie belegen deutlich, dass Julia Görges aktuell sich in der Form ihres Lebens befindet. 14 Matches in Serie hat die 29 Jahre alte Spielerin aus dem Porsche Team Deutschland saisonübergreifend gewonnen. Seit dem WTA-Turnier von Moskau im Oktober 2017 ist sie ungeschlagen. Damals begann ihr furioser Lauf, dessen Ausmaß sie ursprünglich wohl selbst kaum erwartete. nach dem Triumph von Moskau, ihrem ersten seit dem Titelgewinn beim Porsche Tennis Grand Prix in Stuttgart 2011, folgte der Sieg beim sogenannten B-Masters im chinesischen Zhuhai.

Görges: druckvoll, variabel, konstant

Nun also der nächste Coup, direkt nach der Off-Season. Kein Zeichen der Verunsicherung, Görges spielt auch 2018 ihr stärkstes Tennis überhaupt: druckvoll, variabel und vor allem konstant. „Jule hat sich in den vergangenen Monaten am meisten im körperlichen und mentalen Bereich entwickelt. Dadurch agiert sie ruhiger in ihren Matches, sie bewegt sich viel besser, ist schneller in den Ecken und arbeitet besser aus der Defensive. Sie übernimmt letztlich mehr Verantwortung selbst für das Spiel. Ihre Weiterentwicklung ist beeindruckend und auch auf eine super Arbeit ihres Coaches Michael Geserer und ihres Physiotherapeuten und Fitnesscoaches Florian Zitzelsberger zurückzuführen. Die drei harmonieren perfekt zusammen“, sagte Head of Women's Tennis Barbara Rittner bereits am Ende der vergangenen Saison. Das Statement passt auch Anfang 2018. 

41 Winner im Finale gegen Wozniacki

Der Triumph in Auckland ist Turniersieg Nummer fünf in der Karriere der Bad Oldesloerin, die ihre sportliche Heimat seit gut zwei Jahren in Regensburg hat. Ihr Finalerfolg gegen die topgesetzte Dänin Caroline Wozniacki: eine Demonstration ihrer derzeitgen Stärke. 1:30 Stunden dauerte die Partie, die am Ende 6:4, 7:6 (4) endete. Matchball Nummer eins verwandelte Görges mit einem Vorhand Winner, dem 41. in diesem Zweisatzmatch. 

"Das fühlt sich wunderbar an. Nicht nur dieser Sieg, sondern diese Konstanz, mit der ich in den letzten Monaten gespielt habe. Das macht mich stolz, und ich genieße jeden Moment", jubelte die Weltranglisten-14. nach ihrem Sieg. Klar ist: Bei den Australien Open, vom 15. bis 28. Januar in Melbourne, zählt sie spätestens jetzt zu den Titelkandidatinnen.

Absage für Sydney, Witthöft rückt nach

Ihren Start für das WTA-Event in Sydney in der kommenden Woche sagte Görges kurzfristig ab. Sie spüre leichte Kniebeschwerden, wolle für das erste Grand Slam-Turnier des Jahres in der Woche drauf nichts riskieren. Nutznießerin ist Fed Cup-Kollegin Carina Witthöft, sie rückt nun als Lucky Loser ins Hauptfeld. In der ersten Runde trifft die Hamburgerin auf Samantha Stosur (Australien). Auch Angelique Kerber, die am Samstag an der Seite von Alexander Zverev das Endspiel beim Hopman Cup verloren hatte, ist in Sydney am Start. Beim Mixed-Event in Perth gewann die ehemalige Weltranglistenerste alle vier Einzel ohne Satzverlust. Sie und Görges eint also eines: beide sind 2018 ungeschlagen.


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