Tennis und Umweltschutz

Sportvereine erfüllen in der Gesellschaft wichtige pädagogische und gesundheitliche Aufgaben. Und viele Klubs engagieren sich auch darüber hinaus. Dieser Einsatz wird mit den Sternen des Sports gewürdigt, die am Dienstag in Kiel verliehen wurden. Zehn Vereine aus Schleswig-Holstein hatten sich für den Silbernen Stern des Sports beworben - mit Projekten aus Bereichen wie Inklusion, Integration sowie Klima- und Umweltschutz.

Den dritten Platz belegte der Tennisclub Barsbüttel (Kreis Stormarn), der sich schon seit Jahren intensiv darum bemüht, Sport und Umweltschutz in Einklang zu bringen.

Auf den ersten Blick sieht die Halle des TC Barsbüttel aus wie viele andere. Doch der Verein hat bei der Sanierung stark auf den Klima- und Umweltschutz geachtet.

Der TC Barsbüttel hat die Energiebilanz (u.a. CO2) drastisch verbessert. LED-Beleuchtung, Hallendach und Isolierung sowie der Einbau einer modernen Heizungsanlage haben dies bewirkt. Aus den eingesparten Energiekosten bestreitet der Club überwiegend die Finanzierung dieses 155.000 EUR- Projektes.

Die neue PHV spart nach Berechnungen der Fachleute erneut mindestens 108t CO2 zusätzlich ein.

Außerdem gibt es eine neue Bewässerungsanlage. Sie sammelt das Regenwasser und der Club kann mit der Nutzung des Regenwassers das kostbare Trinkwasser ersetzen.
Unsere Anlage umfasst rund 16.200 m². Die damit verbundene Pflege von Grünflächen, Baumbestand und Hecken ist ein weiterer wichtiger Beitrag.

Und auch das gibt es: Seit 5 Jahren hat der TC Barsbüttel einen Imker auf seinem Gelände. Alle seine Honige sind regional gewonnen und rein handwerklich bearbeitet, d.h. ohne zusätzliche Wärmebehandlung von der Gewinnung bis zur Abfüllung.

Und in Kürze wird der Tennisclub Barsbüttel zum Ökostromanbieter und sichert sich so eine neue Einnahmequelle. Ziel: Nachhaltigkeit. Die erforderliche Anlage wird zurzeit auf dem Hallendach installiert.


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