Kielerin starb mit 72 Jahren

Baldus Kopie Guda Baldus ist im Alter von 72 Jahren verstorben. Wie erst jetzt bekannt wurde, verstarb die langjährige ´Pressereferentin des Tennisverbandes Schleswig-Holstein bereits am 23. September und wurde in der vergangenen Woche beigesetzt.

Der Tennissport bildete einen Mittelpunkt im Leben von Guda Baldus – sowohl auf als auch neben dem Platz. Im Jahre 1963 wurde sie Landemeisterin (Mädchen). Es folgten noch viele Titel und Erfolge. Damals spielte sie für den TV Mürwik, später wechselte Guda Baldus nach Kiel und schlug unter anderem für die TG Ravensberg auf.

1972 stand Guda Baldus, die Jura studierte und in den 1970er Jahren erfolgreich das 2. Staatsexamen ablegte, auf Platz sechs der Damenrangliste in Schleswig-Holstein. Gleichzeitig wurde sie erstmalig in den Vorstand des Verbandes gewählt. Ein Jahr später, 1973, übernahm sie das Amt eines Vizepräsidenten. Bis 1977 leitete sie die Geschicke und Entwicklungen des Tennissports für Erwachsene. Gleichzeitig war sie eine erfolgreiche Regionalligaspielerin, wurde Oberschiedsrichterin und organisierte gemeinsam mit ihren Freundinnen Imke Butenop und Heidi Lauersen über Jahrzehnte viele Turniere.

1993 begann die gebürtige Krefelderin für die Verbandszeitschrift „Tennis live“ zu arbeiten. Im Jahre 1998 folgte dann die Wahl zur Referentin für Öffentlichkeitsarbeit. Gleichzeitig übernahm die in Kiel lebende Pressereferentin für zehn Jahre die Aufgaben der Spielleiterin in der Regionalliga Nord.

Für die Öffentlichkeitsarbeit war Guda Baldus im Landesvorstand bis 2010 zuständig. Danach zog sie sich aus der Verbandsarbeit zurück.

Für ihre Verdienste um den Tennissport bekam Guda Baldus bereits 1989 die Silberne Ehrennadel und 2011 die Goldene Ehrennadel.


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