Gelungener Auftakt - Änderungswünsche aufgenommen

platzhalter MVZu den Anträgen für die anstehende Mitgliederversammlung gehören auch Änderungsvorschläge für die Wettspielordnung des Verbandes.

Vizepräsident Björn Kroll   Kroll Björn

lud angesichts der Bedeutung für den sportlichen Wettkampf dieser Ordnung vorab zu einer Videokonferenz ein.

 

 

 

Wie groß war das Interesse an dieser Videokonferenz?

An der Videokonferenz haben Vertreter von 18 Vereinen teilgenommen. Das Echo auf diese neue Art der Kommunikation war durchaus positiv, was auch die Rückmeldungen belegen.

Gab es eine Diskussion oder ein „Frage-und Antwort-Spiel“

Nach der Begrüßung habe ich den Grund für die Änderungsanträge erläutert. Der DTB – und ich kann dies nachvollziehen – möchte bundesweit eine möglichst einheitliche und gemeinsame Wettspielordnung haben. Da wir Schleswig-Holsteiner eng mit dem Hamburger Tennisverband kooperieren, haben wir unsere Ordnungen schon einmal angeglichen. In Hamburg wurde die Ordnung bereits umgesetzt.

Die Zoom-Konferenz startete mit einer Fragerunde. Geschäftsführer Thomas Chiandone sowie weitere Vertreter des Sportausschusses und ich antworteten auf Fragen der Teilnehmer.

Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Veränderungen?

Während der rund 90-minütigen Konferenz standen neben vielen kurzen Fragen, die schnell beantwortet waren, vor allem drei Themen im Mittelpunkt:

  • Das Verhältnis von gemeldeten Mannschaften zu den vorhandenen Plätzen im Verein.
  • Teilnahmeberechtigung in zwei Altersklassen zu spielen.
  • Spielgemeinschaften

Die Änderung zu Punkt 1 besagt: Die Anzahl der zu meldenden Mannschaften der Vereine hängt von der Anzahl der vorhandenen Plätze ab. Den entsprechenden Schlüssel legt der Sportausschuss fest: In der Sommersaison können • bei zwei Plätzen bis zu 5 Mannschaften, • bei drei Plätzen bis zu 8 Mannschaften, • bei fünf Plätzen bis zu 10 Mannschaften, • bei sechs Plätzen bis zu 15 Mannschaften und • bei neun Plätzen bis zu 22 Mannschaften gemeldet werden. Dies gilt nur für Mannschaften, die an Wochenenden spielen.

Dieser Vorschlag wurde grundsätzlich akzeptiert. Um aber einen gewissen Spielraum zu haben, werden wir auf der Mitgliederversammlung ergänzend vorschlagen, dass der Sportausschuss das Recht hat, per Beschluss von dieser Regelung abzuweichen. Dieser Ergänzungsvorschlag kam von einem Vereinsvertreter aus der Diskussionsrunde und fand allgemeinen Anklang.

Die Änderung zu Punkt 2 besagt: Spieler dürfen auf Verbandsebene jeweils in höchstens zwei Altersklassen und in höchstens zwei Mannschaften gemeldet werden. In der jetzt noch gültigen Wettspielordnung steht: Spieler dürfen in zwei Altersklassen gemeldet werden. Es gibt also eine redaktionelle Änderung, aber keine inhaltliche.

Der Wunsch der Anwesenden war, die Formulierung zu überarbeiten, so dass klar wird, dass sich nichts ändert in Bezug auf das Wechseln von Saison zu Saison, wobei weiterhin in zwei Altersklassen gespielt werden darf.

Und über den dritten Punkt, über Spielgemeinschaften, steht nichts mehr drin in der zu beschließenden Wettspielordnung. Dies ist auch nicht notwendig. Trotzdem kann es auch künftig Spielgemeinschaften geben. Ein Verein, der einen Spieler aus einem anderen Verein in einer seiner Mannschaft aufnehmen möchte, meldet ihn im internen Vereinsbereich als neues Mitglied an und kann ihn anschließend in die namentliche Mannschaftsmeldung einfügen. Bei diesem Spieler wird der eigentliche Verein angezeigt, so dass für Dritte ersichtlich ist, dass eine SG aus zwei Vereinen besteht. Mehr muss man nicht machen. Wir nehmen aber aus der Diskussionsrunde den Wunsch mit auf, in unseren Rundschreiben vor der Saison an die Gründung von Spielgemeinschaften zu erinnern und den Ablauf dort stets noch einmal zu erklären. Inhaltlich gibt es also auch hier keine Veränderung zur alten WSpO.

Erwarten Sie auf der MV eine erneute Diskussion über die Wettspielordnung

Ich gehe davon aus, dass dies nicht eintrifft, da wir ja den Vereinen ein sehr gutes Gesprächsangebot vorab gemacht haben. Und ich mache jetzt noch das Angebot, wer Fragen oder Anmerkungen zu den Änderungsanträgen hat, kann mir gerne eine E-Mail schicken.

Sie haben erstmalig eine solche Konferenz mit Mitgliedern geführt. Ist dies für Sie auch ein Kommunikationsmodell für die Zukunft

Ja. Absolut. Man kann bei wichtigen Themen auch nach der Corona-Pandemie durchaus und kurzfristig zu solche virtuellen Konferenzen einladen.


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