Wurfkraft, Sprungkraft, Ausdauer . . . 

Tom Wasner (Foto) schafft das schon! Tapping. Tapping ist das englische Wort für klopfen oder tippen. Es gibt unterschiedliche Formen: Tests der Arme, Finger oder der Beine im Sitzen oder Stehen. Tapping gehört zum DTB-Test und wird auch in der Leichtathletik durchgeführt. Anhand der erzielten Frequenz kann sogar auf die Eignung für bestimmte Sportarten geschlossen werden.

 

Nur die gelbe Filzkugel über das Netz zu dreschen, zählt nicht, vielleicht bei älteren Herren oder Damen. Bei der Jugend – jedenfalls bei der Jugend, die zur Landesspitze zählt – gehört mehr dazu, zum Beispiel die Teilnahme am DTB-Konditionstest.

Zweimal im Jahr tauchen junge Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von der Ruhr-Universität Bochum im Norden auf. Dann müssen Hamburger und schleswig-holsteinische Kids beweisen, wie schnell sie sind, welche Sprungkraft, welche Wurfkraft oder Ausdauer sie haben.

Hauptverantwortlich für die Testdurchführung ist das Zentrum für Diagnostik und Intervention (ZeDI) der Ruhr-Universität Bochum (RUB). Die Daten fließen in eine stetig expandierende Datenbank ein. Die Daten des jeweiligen Stützpunktes (bzw. Kaders) werden den Landestrainern (bzw. Bundestrainern) in aufbereiteter Form für den gesamten Kader sowie mit Individualprofilen zugesandt. Individuelle Leistungsbeurteilungen erfolgen anhand von Normprofilen für jeden Jahrgang.

Die Vorteile dieses Konzepts bestehen insbesondere in der einheitlichen Durchführung und der stetigen Qualitätskontrolle der Testung und der dadurch besseren Vergleichbarkeit und Normierbarkeit der Ergebnisse. Durch Dokumentation und Rückmeldung der Leistungsentwicklung soll die Motivation zum allgemeinen und tennisspezifischen Konditionstraining gesteigert werden.

Inhaltlich deckt die Testbatterie die Bereiche Anthropometrie, Beweglichkeit, Gleichgewichtsfähigkeit, Kraft (speziell Rumpfkraftausdauer), Laufschnelligkeit (Antritt- und Beschleunigungsfähigkeit mit und ohne Richtungswechsel), Sprungfähigkeit (Schnellkraft und Reaktivkraft), Wurfkraft, Schlaggeschwindigkeit und tennisspezifische Ausdauer ab.

Zur Datenerhebung fungieren sowohl komplexe apparative Messverfahren (u.a. Lichtschranken, Radarmesssytem, Beschleunigungssensoren) als auch einfache praxisnahe Instrumente (Zollstock, Maßband, Stoppuhr). Hierdurch werden auch die Bezirke und Vereine in die Lage versetzt, ausgewählte Tests in Eigeninitiative zu organisieren und die vorliegenden Normprofile als Vergleichsgrundlage zu nutzen.

Und hier können Sie noch mehr erfahren.

Test Manual

Aktuelle Normprofile

Das "DTB Konzept Leistungsdiagnostik" finden Sie hier.

Weitere Informationen zu sportwissenschaftlichen Themen finden Sie hier.


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