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Berichte von der DTB-Versammlung

Frank Intert 55Rothenbaum-Turnier: Noch ist nichts entschieden

Wiesbaden. Verbandspräsident Dr. Frank Intert freute sich  über die verliehene Silberne Ehrennadel des DTB während der Mitgliederversammlung in Wiesbaden. „Ich wusste nichts davon und war daher sehr überrascht. An dieser Stelle möchte ich mich aber auch bei meinen Mitstreitern bedanken. Denn nur gemeinsam können wir erfolgreich für unseren Tennissport arbeiten“, so Frank Intert.

Im Bundesausschuss, dem der SH-Präsident angehört, stand die Zukunft des Rothenbaum-Turniers in der Diskussion. Wie berichtet, entschied der DTB im September Verhandlungen über die Ausrichtung des ATP 500er-Turniers ab 2019  mit Peter-Michael Reichel zu führen. Scharfe Kritik an der Entscheidung übte damals SH-Verbandspräsident Dr. Frank Intert gegenüber den Medien.

„Im Bundesausschuss wurde jetzt angesprochen, dass die Diskussion um die Weiterführung des Traditionsturniers komplex ist: Der DTB, der dort ansässige Club an der Alster und die Stadt Hamburg haben spezifische Interessen, die unter einen Hut gebracht werden müssen. Entschieden ist aber noch nichts“, so Frank Intert.

Positives berichtete Intert über die DTB-Finanzen: „Wir schreiben schwarze Zahlen. Daher gehe ich davon aus, dass es kurzfristig keine Umlageerhöhungen für die Verbände gibt. Was sich naturgemäß auch positiv auf unsere Vereine auswirkt.“

Mit einer gewissen Spannung erwartet der schleswig-holsteinische Präsident die Diskussion über eine angesprochene „Agenda 2020“ für den DTB: „Sollte es zu einer hauptamtlichen Führung des Tennisbundes kommen, würde dies gravierende Einschnitte und Veränderungen für alle ehrenamtlich arbeitenden Mandatsträger mit sich bringen.“

Arne WeisnerDrei Nachwuchstalente aus SH im DTB-Kader      

Über Diskussionen und Ergebnisse während der DTB-Tagung aus dem Jugendbereich berichtete SH-Vizepräsident Arne Weisner:  „Für unsere Bezirksmeisterschaften gilt meiner Ansicht nach: Die Durchführung als ‚geschlossenes Turnier‘ ist zwar möglich, jedoch nicht gewünscht.“ Denn im Fall einer geschlossenen Austragung besteht die Gefahr, im Nachgang die J3-Kategorie zu verlieren. (Jugendturniere werden in die Kategorien J0 – J4 eingestuft, wobei J0 den Deutschen Meisterschaften entspricht. J3 entspricht auf einer Skala von 1 bis 5 der 2. Stufe.) „Daher gilt für uns nach wie vor: Bezirksmeisterschaften werden als offene Ranglistenturniere gespielt, um unseren Spielern qualitativ hochwertige anbieten zu können“, so Arne Weisner.

Arne Weisner berichtete auch von der LK-Umfrage  des DTB im Spätsommer. „Erste Analysen gibt es, wie in Tennis live veröffentlicht. Jedoch wird es noch etwas dauern, bis verwertbare Ergebnisse vorliegen. Erst danach wird über mögliche Verbesserungen beraten.“

Teilnehmer an deutschen Meisterschaften müssen sowohl einen Verhaltenskodex als auch das NADA-Zertifikat (Erklärung des Verzichts von Dopingmitteln gemäß der Nationalen Anti Doping Agentur) unterschreiben.

Dem DTB-Kader gehören aus SH nach heutigem Stand Niklas Guttau NK2 (C),  Bon Lou Karstens NK2 (D/C) und  Georg Isralean NK2 (D/C) an „Lewie Lane ist derzeit nicht berücksichtigt, steht aber unter Beobachtung und rückt gegebenenfalls nach“, so Arne Weisner.

Der Vizepräsident  verwies noch auf  die Höchstgrenzen für Nenngelder bei Ranglistenturnieren:30 € outdoor, 40 € indoor - jeweils zuzüglich der DTB-Abgabe

Ulrich 2009DTB braucht neue Kommunikationsstrategien  

In der Medienkommission des DTB sitzt für SH Ulrich Lhotzky-Knebusch, Pressesprecher des Verbandes: „Bei uns geht es in der Regel um Marketing und Pressearbeit sowie um die Kommunikation innerhalb des DTB mit seinen jetzt 17 Verbänden“, so Lhotzky-Knebusch. Zum Thema Marketing gab es einige Neuigkeiten (siehe dazu Bericht „Blick über den Tellerrand“). Im Mittelpunkt der Diskussion stand ein Papier zur Kommunikationsstrategie des DTB, welches von einer Arbeitsgruppe der Kommission in diesem Jahr erarbeitet wurde.

„Im Rückblick bleibt festzustellen: Im Jahr 2000 gab es durch einen personellen Abbau – der Vizepräsident für diesen Themenkomplex wurde abgeschafft – einen sich bis heute negativ auswirkender Bruch in der Arbeit. Dies ist unbestritten und wurde in den vergangenen Jahren immer wieder diskutiert. 2016 beschloss die Kommission dann die Entwicklung eines Konzeptes“, erklärte Lhotzky-Knebusch. Das Ziel des Papiers sei: 1.: Die interne und externe Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu optimieren. Dazu gibt es konkrete sachbezogene Vorschläge. Und 2.: Für das Ressort soll es wieder einen Vizepräsidenten geben.

„Aus meiner Sicht ist das Konzept in Ordnung. Während der Sitzung habe ich zwei, drei positiv aufgenommene Anmerkungen dazu gemacht. Unter anderem wurde einstimmig aufgenommen, dass – um Rückhalt zu bekommen – das Papier in den Verbandsgremien diskutiert wird und ein Votum erfolgt. Mit diesem Votum sollen die jeweiligen Verbandspräsidenten in den Bundesausschuss gehen“, sagte der Pressesprecher. Während der Sitzung des Erweiterten Präsidiums in der vergangenen Woche wurde beschlossen, das Papier in der kommenden Sitzung zu beraten.

Bernd JungKita-Tennis gewinnt an Bedeutung     

In der der Kommission für Schultennis des DTB vertritt Bernd Jung den TV SH. „Rund die Hälfte der anwesenden Landesvertreter waren neu. Deshalb wurde in der Sitzung ausführlich über die Möglichkeiten, wie einzelne Landesverbände ihre Lehrerfortbildungen organisieren, diskutiert. Und es wurde der Wunsch erneuert, eine Gesamtübersicht über alle Fortbildungsmöglichkeiten zu erstellen“, so Bernd Jung.

Rheinland-Pfalz stellte ausführlich seinen Abschlussbericht über den Innovationsfonds Breitensport/Schulentwicklung des DOSB 2016/17 vor, indem es um Grundschultennis geht mit einem Vielseitigkeitswettbewerb und um Lehrerweiterbildung.

Ein zweiter Schwerpunkt – neben der Lehrerfortbildung – war ein Rückblick auf den internationalen DTB Tenniskongress in Berlin, denn dort wurde eine Einheit zum Kindergartentennis praktisch vorgestellt. „Und diese Einheit stieß auf ein großes Interesse der Trainer. Wir hoffen, dass viele Landesverbände die Bedeutung des Kindergartentennis mehr und mehr erkennen“, sagte Bernd Jung.

 


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