1976

Jörg Rickers (TC Kellinghusen) erhält den E. A. Stolte-Fairnesspreis

Der Tennisverband steigert die Mitgliederzahl gegenüber dem Vorjahr um 13,8 Prozent auf rund 38.000 und ist der viertgrößte Verband im Landessportverband.

Die Kreisverbände werden durch die neue Satzung (1975) mit in die Arbeit des Verbandes einbezogen, und zwar durch die Zugehörigkeit zum Beirat, dem auch der erweiterte Vorstand (dazu gehören wiederum die Bezirksvorsitzenden) angehört.

Die Mitgliederzahl im Tennisverband stieg von 1959 bis 1976 von 11.000 auf 38.000.

Aus einem Turnierfonds unterstützt der Tennisverband Turniere im Land mit insgesamt 78.000 DM. Die Förderung reicht von 30.000 DM für Travemünde bis hin zu 500 DM für ein Herren-Doppelturnier in Kellinghusen oder einem Mixed-Turnier in Elmshorn.

Der Trainer Düstersiek wird bekommt vom Landessportverband einen Trainervertrag und arbeitet ausschließlich für den Tennisverband.

 

1977

Der Verband hat 8928 jugendliche Mitglieder. Das bedeutet innerhalb von einem Jahr einen Zuwachs von rund 2000.

Der erweiterte Vorstand wird um einen Referenten für Breitensport ergänzt (Satzungsänderung).

Im TV SH sind 168 Vereine.

Das Leistungszentrum Malente wird mit einer aufblasbaren Tennishalle ausgebaut.

 

1978

Viele Vereine im Verband haben Mitgliederaufnahmesperren.

Die Arbeit mit Bezirken hat sich bewährt.

Dem bezahlten Tennissport in Schleswig-Holstein wird eine Absage erteilt.

 

1979

Die Geschäftsstelle ist nicht mehr stundenweise, sondern ganztägig besetzt.

Der Tennisverband hat jetzt 217 Vereine, gegenüber dem Vorjahr sind dies 33 mehr. Aber nicht alle Vereine sind im TV SH. Laut Landessportverband gibt es 260 Vereine mit 51.226 Tennisspielern, gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 16 Prozent.

Der Verbandspräsident Dr. Schmans wurde auf der DTB-Versammlung zum Vizepräsidenten gewählt.

Während der Mitgliederversammlung werden tiefe Gräben innerhalb des Vorstandes bekannt und diskutiert. Dabei geht es insbesondere um die öffentliche Darstellung des Verbandes durch den Pressewart. Da der Präsident des TV SH Dr. Schmans keine Möglichkeit der Zusammenarbeit sieht, tritt er zurück. Die Mitgliederversammlung wird abgebrochen.

Es wird die Verbandsliga mit zwei Staffeln eingeführt.

Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 22. Mai steht auf der TO auch die Abwahl des amtierenden Sportwartes Lutz Dallmeyer, da es innerhalb des Vorstandes Meinungsverschiedenheit in grundsätzlichen Fragen gibt. Im Grundsatz geht es darum, ob Gelder aus dem Turnierfonds des Verbandes für Turniere oder für einzelne Spieler ausgegebenen werden sollen.

Dallmeyer wurde bereits vor der Versammlung vom stellvertretenden Verbandsvorsitzenden Dr. Wolff suspendiert, da er nicht von sich aus zurücktreten wollte.

Der Vorstand teilt den Mitgliedern mit, er werde geschlossen zurücktreten, wenn Herr Dallmeyer nicht abgewählt werde.

In geheimer Abstimmung wird über die Abwahl von Lutz Dallmeyer abgestimmt. Dafür sind 172 abgegebene Stimmen, gegen die Abwahl 201 Stimmen.

Von ihren Ämtern treten nun Dr. Wolff, Dr. Biermann und Uwe Jepsen zurück.

Lutz Dallmeyer übernimmt die Leitung der Versammlung.

Bei der Wahl für den Vorsitzenden/Präsidenten gibt es keine Vorschläge. Schließlich stellt sich Lutz Dallmeyer, der lieber Sportwart bleiben würde, zur Wahl. Er wird mit 203 gegen 152 Stimmen gewählt.

Am 22. November 1979 findet dann die dritte Versammlung des Jahres statt. Im Mittelpunkt stehen Wahlen.

Peter Thiessen (TC Kellinghusen) wird Vorsitzender, Stellvertr. Vorsitzender wird Joachim Jäckel (THC Ahrensburg). Schatzmeister: Henner Neuweiler. Lutz Dallmeyer wird wieder Sportwart. Jugendwart wird Herr Schröter. Referent für Übungsleiterfragen Herr Mittag.

Der Wettspielbetrieb wird auf EDV umgestellt.

Es wird seitens des Verbandes eine Schiedsrichter-Ausbildung angestrebt.

1980: 

Alle Referenten werden zu Vorstandssitzungen eingeladen.

Mit der Gründungsversammlung des Kreistennisverbandes gibt es nunmehr 14 Kreistennisverbände in SH.

Im TV SH sind 48.428 Mitglieder, 1979 waren es 41.325. Der Tennisverband ist nunmehr der drittgrößte Fachverband im Landessportverband.

An den Hallenpunktspielen beteiligten sich 79/80 mehr als 200 Mannschaften. Es gibt in einzelnen Bezirken Zuwächse von 30 bis 70 Prozent.

In SH gibt es zirka 80 Hallenplätze im Vereinsbesitz und zirka 80 im Privatbesitz.

Die Umstellung des Spielplanes und des Ergebnisdienstes auf Elektronische Datenverarbeitung (EDV) ist kostenintensiv und wird daher u.a. noch um einige Jahre aufgeschoben.

Die Geschäftsstelle des Tennisverbandes ist in Kiel, Beseler Allee 57.

Es wird eine neue Jugendordnung beschlossen.

Es wird die Zeitschrift „Tennis in Schleswig-Holstein“ ins Leben gerufen. Sie soll 8mal im Jahr erscheinen.

In SH wird seit mehreren Jahren der Kings Cup ausgetragen, ein Gegenstück zum Davis Cup.

In SH gibt es im Sommer vier Grand-Prix-Turniere: Travemünde, Neumünster, Schönberg und Ratzeburg.

Der Referent für Breitensport fordert eine „Öffnung der Vereine nach außen“. Es müssten Angebote für die ganze Familie, für Zielgruppen (ältere Menschen und auch für Behinderte) entwickelt werden.

Die Kreistennisverbände erhalten vom Verband keine finanziellen Zuschüsse. Sie müssen ihre Mittel über die Vereine oder bei den Kommunen einwerben.

1981

Der Gedanke des Leistungssports muss in Schleswig-Holstein vertieft werden, um einen bundesweiten Anschluss zu finden.

Sommer: Es gibt im Jugendbereich zirka 700 Mannschaften, bei den Erwachsenen zirka 1200 Mannschaften.

Der Tennisverband hat seine ersten B-Trainer.

1982

Verbandstrainer Düstersiek verlässt den TV SH.  „Herby“ Herbert Horst wird Verbandstrainer.

Der Breitensport wird stärker gefördert, u. a. durch Lehrgänge, Konditionsschulungen.

Die Tennisvereine erhalten vom Landessportverband 1.038.600 DM aus Landesmitteln an Zuschüssen. Aus Zonenrandmitteln (gemeint ist der Ostbereich in SH zur bestehenden DDR-Grenze) gibt es eine Förderung von 91.000 DM

1983

Sommerspielplan wird erstmals über die Elektronische Datenverarbeitung (EDV) erstellt

Die Spielerpässe werden eingeführt. 18.363 Spieler wurden 1983 erfasst.

Thomas Meeder, Stephan Meyer und Ulrich Hartmann erhalten die A-Trainer-Lizenz

Die Verbandszeitschrift Tennis Nord wird wieder eingestellt.

Die Kreisverbände sind gemäß einer Satzungsänderung in die Arbeit der Bezirke integriert.

Es werden durch den Landessportverband der Bau von 61 Tennisplätzen (Freiluft), 27 Hallenplätzen, 10 Clubhaus-Neubauten und zwei Renovierungen bezuschusst.

Der Kings Cup findet künftig nicht mehr in SH statt.

Mehr als 2200 Erwachsenenmannschaften traten im Sommer an. Für den Winter meldeten mehr als 700.

Im Leistungszentrum Neumünster soll ein Schulungsraum und ein Kraftraum eingerichtet werden. Außerdem will man eine Videoanlage anschaffen.

Das „Haus des Sports“ befindet sich im Bau.

1984

Die Kreisverbände erhalten Zuschüsse vom Landesverband.

Bis 1984 finden alljährlich zwei Versammlungen statt – eine im Frühjahr, eine im Herbst.

Es gibt wieder eine neue Verbandszeitschrift – Tennis Report. Sie ist wesentlich schlichter, schwarz-weiß, einfaches Papier, und beinhaltet überwiegend Punktspielergebnisse.

1985

Der Tennisverband hat einen starken Mitgliederzuwachs. Dem Verband gehören 73.500 Mitglieder an.

 


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