1965:

Es werden Kontakte nach Brest geknüpft, Kieler Patenstadt

Es wird über den Einsatz von Übungsleitern und deren Ausbildung diskutiert

Der Leistungsstand der Nachwuchsspieler und Nachwuchsspielerinnen ist nicht gut.  Es soll sich verstärkt bemüht werden, unter den Jugendlichen geeignete Talente zu finden. 

TC Reinfeld feiert Platzeinweihung.

Die Pressearbeit ist ein Problem. Es gibt kein Personal dafür.

Die Nachwuchsarbeit erweist sich als Problem. Die Breitenarbeit in den Vereinen soll intensiviert werden.

Ein guter Trainer ist nur zu bekommen, wenn er ganzjährig beschäftigt werden kann,so die Diskussion im Vorstand. 

 

1966: 

Es wird das Niveau der DTB-Tagungen kritisiert. Man müsse trotzdem hinfahren.

Jedes Vorstandsmitglied soll 5, 6 Vereine anrufen, damit die Beteiligung an der Mitgliederversammlung besser wird.

Der Vorstand legt fest, welche Spieler und Spielerinnen bei den anstehenden Landesmeisterschaften auf welche Positionen gesetzt werden sollen.

Es wird ein Antrag auf Einrichtung eines Trainingszentrums für Spitzenspieler des Verbandes gestellt. Der Vorstand will sich mit dem Thema befassen.

Der Vorstand möchte die Jugendarbeit verstärkt auf einen Trainer abstellen. Es soll ein junger lediger Trainer eingestellt werden. Ferner sind vier örtliche Schwerpunkte im Verband geplant, an denen die Jugend trainieren soll.

Vorstandsmitglieder führten ein Gespräch mit Vertretern von Vereinen. Als Ergebnis wird festgehalten: Anlegung von Mini-Tennisplätzen; Zusätzliche Doppel- bzw.Mix-Turniere auf breiter Ebene. Das Jugendturnier in Eutin am Ende der Sommerferien soll für Jugendliche aus dem ganzen Verbandsgebiet ausgeschrieben werden.

 

1967:

Der Itzehoer Hockey-Club hat um Aufnahme in den Verband gebeten. Dem Antrag stimmt der Vorstand zu. Damit gehören dem Verband 66 Mitglieder/Vereine an.

Der Tennisverband SH  besteht seit 20 Jahren.

Die Mitglieder lehnen einen Antrag ab, der Landes-Seniorenmeisterschaften ohne Beteiligung von Jung-Senioren vorsieht.

Es wird den Vereinen empfohlen, während des Trainings und bei Turnieren eine alkohol- und tabakfreie Jugenderziehung beim Tennissport zu gewährleisten.

Der Fehmarnsche TC „Burgtiefe“ wird Mitglied im Verband, ebenso die Tennisabteilung der Schenefelder Turnerschaft.

Der Vorstand lehnt es aus grundsätzlichen Erwägungen ab, einen gewissen  12-jährigen  Röpcke (Anmerkung: Es muss sich um Thies Röpcke handeln), TV Uetersen, an den Kl. Medenspielen teilnehmen zu lassen. 

Der Vorstand hat den schwedischen Trainer Hansson  eingestellt. Nun wird konkret über dessen  Einsatz beraten. Als Trainingszentren, in denen der Trainer jeweils eine Woche lang Training geben soll, werden die Orte Husum, Kiel, Lübeck, Neumünster und Elmshorn benannt.  Für den Süden gibt es noch keine Nennung.

Es werden Überlegungen angestellt,  ein Verbandsfahrzeug zu kaufen.  Kosten: ca.1500 Mark.

Der neue Trainer Hansson arbeitet in den Sommerferien für die Kurverwaltung St. Peter Ording  im TC Blau-Weiß St. Peter-Ording.  Im Oktober 1967 kehrt er nach Schweden zurück.  Hansson hatte auch nur ein Touristenvisum.

Es  wird Jugend-Bezirksmeisterschaften geben,  die in Mürwik, Elmshorn, Oldesloe und Post Kiel stattfinden.

Der Hamburger Tennisverband  schlägt eine  Zusammenarbeit bei der Jugend- und Nachwuchsarbeit vor.  Die Zusammenarbeit soll darüber hinaus noch andere Bereiche der Verbandsarbeit berühren.

Hohenwestedt  wird das 69. Mitglied des Verbandes. 

 

1968:

Es wurde ein Fragebogen an die Vereine verschickt, um Aufschluss über Vereins- und Verbandsinteressen zu bekommen.

Ab Mitte Mai 68 arbeitet der schwedische Trainer Hansson wieder für den Verband, einen Tag pro Woche.

Büchen wird als 75. Verein in den Verband aufgenommen.

Im Timmendorfer Strand wird eine Groß-Hallen-Tennisanlage gebaut.

Das Internationale Turnier in Travemünde soll erhalten bleiben, dies ist auch der Wunsch des DTB.

An den Bezirksmeisterschaften nahmen 300 Jungen und Mädchen teil.

Nortorf und Bordesholm werden als neue Vereine aufgenommen.  In Glücksburg wird eine neue Anlage eingeweiht.

An einem Verbandsturnier in Neumünster nehmen erstmalig Hamburger Spieler teil.

Heikendorfer TC von 1965 bittet um Aufnahme, Wyker Turnerbund – Tennissparte – und Lütjenburger TC ebenfalls.

juf der Mitgliederversammlung sind 46 Vereine anwesend, die 14 Stimmen haben. Hinzu kommt der Vorstand mit 6 Stimmen.

Dem Verband gehören 74 Vereine an.

Die Beisitzer werden mit konkreten Aufgaben betraut. Sie sollen als Gruppenwarte für regionale Belange zuständig sein.

 

1969

1969 Trittau, ATSV Stockelsdorf und Bargteheide werden aufgenommen.

Es gibt am 6. 8. 1969 eine gemeinsame Sitzung der Landesverbände HH und SH. Themen: Gemeinsame Durchführung der Kl. Medenspiele in der obersten Klasse; Abhaltung gemeinsamer Turniere; Fernziel: Zusammenführung der Verbände auf breiter Ebene

89 Jugendmannschaften nehmen an den Kl.-Henner-Henkel- und Kl. Cilly-Außem-Spielen teil. Ein Jahr zuvor waren es 50 Mannschaften.

Die Generalversammlung 1970 des DTB findet in Travemünde statt.

Es wird diskutiert, dass der Bau von Tennishallen dringend erforderlich sei, um eine effektive Leistungssteigerung zu erzielen.

Es wird beschlossen, dass es Wettspiele in Hallen geben soll.

 

1970

Bundesweit ist die Nachwuchslage sehr schlecht.

Treffen von Sportwarten und Jugendwarten der Kreistennisverbände mit dem Tennisverband: 

Der Kreistennisverband Bad Segeberg besteht seit 1966. Die Gründung erfolgte auf Initiative des Kreissportverbandes, um die sportlichen Aktivitäten von 7 Vereinen zu fördern, Kreismeisterschaften durchzuführen, gemeinsam einen Trainer zu beschäftigen und eine Sporthalle über den Kreissportverband anzumieten. Dies wird am 7. März 1970 während eines Treffens der Sportwarte und Jugendwarte von einem Herrn Böckmann mitgeteilt.

Der Kreistennisverband Oldenburg bestätigt die Aussagen aus dem Kreisverband Bad Segeberg. Der Vertreter, ein Herr Dr. Sarnow, teilt mit, dass der Kreistennisverband in Oldenburg 1963 gegründet wurde und aus vier Vereinen mit cirka 300 Mitgliedern besteht. Neben den aus dem Kreis Bad Segeberg genannten Zielen, sei aus auch darum gegangen, Geld vom Kreissportverband für die Tennisarbeit zu bekommen.

Herr von Sass, Eutin, teilt mit, dass der Kreistennisverband 1962 gegründet wurde. Die Gründung erfolgte aus den oben erwähnten Gründen. Eine Trainerarbeit sei mit den Trainern aus Lübeck möglich.

Herr Tonnus, Itzehoe, stellt fest, dass fast die ganze Jugendarbeit ein Problem des Trainers sei. Es sei aber schwierig Trainer zu finden. Es müssten Hallen und Finanzmittel zur Verfügung stehen. Außerdem wollten Trainer ganzjährig beschäftigt werden.

Herr Houdelet, Lübeck, teilt ebenfalls die Gründung einer Sparte Tennis mit (Anm.: Aus dem Protokoll ist zu entnehmen, dass damit ein Kreisverband gemeint sein muss). In Lübeck würden 300 bis 320 Jugendliche aus allen Lübecker Vereinen von Übungsleitern trainiert. Für den Breitensport und den Beginn von Tennisspielern sei dies gut, für die Herausstellung von Spitzenspielern würde dies aber nicht genügen.

Herr Viertel, Niebüll, meint, ein Übungsleiter für Tennis werde vom Kreissportverband bezahlt. Er regt an, die Sportlehrer an Schulen für Tennis zu interessieren. 

 

Dr. Schmans teilt mit, er habe während einer DTB-Tagung angeregt, dass Tennis mit als Lehrfach für Sportstudenten Aufgenommen werden sollte. Vom DTB selbst sei eine Kommission Schultennis gegründet worden.

Während der DTB-Tagung in Travemünde hat der Vorsitzende des Tennisverbandes Schleswig-Holstein, Dr. Schmans vorgeschlagen, eine Tennis-Bundesliga zu gründen. Dieser Vorschlag fand viel Anklang.

Der Vorstand des Verbandes spricht sich gegen die Errichtung einer Geschäftsstelle aus.

Der Haushalt in Höhe von knapp 50.000 D-Mark ist ausgeglichen.

Die Verbände HH und SH führen einen gemeinsamen Punktspielwettbewerb durch, der sich „Sonderklasse“ nennt. Er kommt aber bei den Spielern nicht gut an.

Immer noch offen ist die Frage, wie mit der Beteiligung von Ausländern im Punktspielbetrieb umgegangen wird. Da nichts geklärt sei, gelten die Richtlinien des Sportwartes. Eine endgültige Klärung soll auf der nächsten Mitgliederversammlung stattfinden.

Der Verband soll sich mehr um Leistungstennis und um ein Leistungszentrum bemühen.

Der Tennisverband hat etwas mehr als 3000 jugendliche Mitglieder.

Es soll erstmalig eine Hallen-Winterrunde stattfinden. Im Winter 70/71 beteiligen sich daran 10 Mannschaften.

Es soll erstmalig ein Wintertraining für die besten Jugendlichen stattfinden. Als Trainingszentren sind Itzehoe, Neumünster, Lübeck, Kiel und Bad Schwartau vorgesehen.

266 Mannschaften haben 1970 an den Verbandsspielen teilgenommen.

Es werden Nachwuchs- und Ranglistenturniere ins Leben gerufen, die einen wesentlichen Beitrag zur Leistungsförderung bringen sollen.

Auf Nachfrage bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung im November 1970, welche Spiele die Ranglistenkommission für die Rangliste bewerte, ergeht die Antwort: Man Folge der Methode des DTB, der die Rangliste ohne Kommentar veröffentliche.

Es sollen künftig auch Ranglistenturniere für Damen und für den weiblichen Nachwuchs veranstaltet werden.

 


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