2001:

Die Tennisarbeit soll sich mehr in Richtung Breitensport bewegen, um Mitglieder zu halten und neue zu bekommen.

Der neue Vizepräsident Dr. Reinhard Lahme tituliert die übernommene Position in seinem ersten Jahresbericht „mit der Floskel ‚Zur beliebigen und gefälligen Verwendung‘“. Er schlägt vor, dieses Amt beziehungsweise den Amtsträger als Ansprechpartner für die Bereiche Öffentlichkeitsarbeit, Schul- und Breitensport sowie Lehrwesen zu betrachten.

Die Trainer-Crew des Verbandes: Cheftrainer Herby Horst, Maik Schürbesmann, Torben Theine und Torben Beltz.

Der Pachtvertrag für die verbandseigene Tennishalle in Kaltenkirchen mit dem TC an der Schirnau ist abgelaufen und die Bewirtschaftung erfolgt künftig durch die TV S-H Holding GmbH.

Der Verband plant, „Kümmerer“ einzusetzen, um Vereinen in allen sportlichen Belangen Hilfestellung zu geben. Wolf Preuß wird einer der Kümmerer sein.

 

2002:

Eine bundesweite Umfrage hat ergeben, dass Tennis nach wie vor die beliebteste Sportart ist. Die meisten Befragten würden, wenn sie eine neue Sportart betreiben wollten, Tennis wählen.

Im Gespräch sind erneut die Strukturen des Tennisverbandes – Bezirke, Kreise und Ehrenämter. Mit einer möglichen Reform sollen insbesondere Kosten eingespart werden.

Erstmalig wird offiziell von der Einführung von Vierermannschaften auf alle Altersklassen im Wettspielbetrieb gesprochen.

Freya Reimers wurde in den Vorstand des DTB berufen, Referat „Frauen im DTB“.

Der „Kümmerer“ Wolf Preuß lädt Vereine zu Gesprächsrunden in den vier Bezirken ein.

Es wird empfohlen, ungesetzte Tennisplätze in Beach-Tennisplätze umzuwandeln.

Es gibt eine Beitragserhöhung für die dem Verband angeschlossenen Vereine.

Im Verband gibt es 15 A-Trainer, 51 B-Trainer, 430 C-Trainer (Lizenzen)

 

2003:

Im Sommer 2003 erfolgt eine Erweiterung der 4-er Mannschaften auf alle Altersklassen in allen Bezirken mit einer Aufstiegsregelung in die Verbandsliga.

Die Mitgliederzahlen gehen weiter zurück. Der DTB steckt in der Krise. Die demografische Entwicklung, Überalterung, wird zum Thema.

Es wird in SH erstmalig über mögliche Fusionen mit anderen Tennisverbänden „spekuliert“.

Den Mitgliedern wird während der Mitgliederversammlung das erste Ergebnis der Arbeiten im Strukturausschuss vorgelegt. Die Mitglieder sind: Ulrich Boës, Vorsitzender Bezirk Süd; Dr. Falk Büttner, Vorsitzender des Kreises Rendsburg-Eckernförde; Dr. Friedrich Greve, Vorstandsmitglied 1. KHTC; Ulrich Lhotzky-Knebusch, 1. Vorsitzender des TC Kellinghusen; Wolf Preuß, Sportwart Bezirk Süd; Rüder Meves, Geschäftsführer des TV SH.

Es wird angekündigt, dass neben diesem Ergebnis nunmehr der Sportausschuss sich mit Strukturveränderungen unter rein sportlichen Aspekten beschäftigt. Dabei soll auch eine Zusammenarbeit mit den Nachbarverbänden überprüft werden.

Schultennis soll ein Schwerpunkt der Verbandsarbeit werden. Die Vereine sollen in die Schulen gehen.

Der Finanzposten „Vereinsservice“ wird gekürzt, da die Vereine das Angebot kaum annehmen.

Die TV Schleswig-Holstein Holding GmbH macht nicht zum ersten Mal gute Gewinne.

Wolf Preuß wird mit der Ehrennadel des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet.

Im Breitensport werden seit mehr als einem Jahrzehnt die Hobby-Runden hervorgehoben. Es gibt zwei Beach-Tennis-Turniere in SH

Der Tennisverband beteiligt sich seit Jahren am „Tag des Sports“ des Landessportverbandes mit Streettennis.

Es gibt in den Bezirken auch Kindergarten-Tennis.

 

2004:

Breitensport und Leistungssport werden gleichermaßen als Schwerpunkte der Vereins- und Verbandsarbeit betrachtet.

Vorschläge des Strukturausschusses werden zurzeit umgesetzt.

Das Meldesystem für Mannschaften und Ergebnisse mittels Internet soll bis 2007 der Normalfall sein.

Vor dem Hintergrund finanziell schwieriger Zeiten wird im Verband der Sparkurs konsequent fortgesetzt.

Der Überschuss der TV Schleswig-Holstein Holding GmbH bricht dramatisch ein.

Es wird ein neues Konzept für das Printprodukt des Verbandes "Tennis live" vorgestellt.

Es wird darauf verwiesen, dass der Ausbau der Ganztagsschulen in SH  Auswirkungen auf den Tennissport im Verein hat.

Entgegen der Empfehlung des Strukturausschusses wird nicht daran gedacht, Bezirke zu reduzieren, möglicherweise werden aber die Bezirksvorstände verkleinert.

Es wird ein Antrag des TC Kayhude,  für den Seniorenbereich eine Doppelpunktspielrunde anzubieten, zur weiteren Behandlung an die Bezirke verwiesen.

Herby Horst wird vom DTB zum Trainer des Jahres gewählt.

In SH kämpfen Tennisvereine um ihre Existenz, einige wenige mussten ihren Spielbetrieb einstellen.

Die ADT zeichnete den TC Kellinghusen zum vierten Mal aus. In diesem Jahr überreichte DTB-Vizepräsident Rolf Schmid den Vertretern des TCK den ersten Preis für das beste nationale Turnier der German Masters Series, an der sich bundesweit bis zu 40 Veranstalter beteiligten. Bewertet wurden: Präsentation der Sponsoren, öffentliche Aktionen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Zuschauerzahlen. Den Preis nahmen während der ADT-Tagung in Weimar Turnierdirektor und TCK-Ehrenvorsitzender Peter Thießen, TCK-Vorsitzender und Pressesprecher des Turniers „Stör-Pokal“ Ulrich Lhotzky-Knebusch sowie Rita Thießen, Leiterin des Turnierbüros, entgegen. Der erste Stör-Pokal wurde 1986 durchgeführt.

Seit Mai findet das Training des Verbandes im Leistungszentrum Wahlstedt statt.

 

2005:

Der DTB plant ein Lizenzverfahren mit ID-Nummern.

Der Überschuss der TV Schleswig-Holstein Holding GmbH sackt weiter stark ab und liegt jetzt noch bei 18.000 Euro, 2002 lag er noch bei 56.000 Euro nach Steuern.

Das Erscheinen von "Tennis live" wird aus Kostengründen reduziert

Der Sponsor für den erfolgreichen Funty-Cup fällt weg. Die „Werbe“-Serie für den Tennissport soll trotzdem fortgesetzt werden.

Der Abwärtstrend bei den Mitgliederzahlen hält an.

Der Ergebnisdienst des Punktspielbetriebes wird weitgehend über das Internet abgewickelt.

300 DTB-Tennissportabzeichen wurden in Schleswig-Holstein abgenommen.

Die Aktion „Schule und Verein“ wird erfolgreicher – immer mehr Schulen nutzen Angebote der Tennisvereine.

Angelique Kerber verlässt Schleswig-Holstein und spielt im Bundesligaclub Moers.


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