1996:

Am 3. Februar trifft man sich in Elmshorn, um den 100. Geburtstag des Lawn Tennis Club Elmshorn zu feiern, zu dem Peter Stich, der Onkel des Wimbledon-Siegers Michael, eine umfangreiche, vielbeachtete Chronik veröffentlicht. Der berühmteste Tennisspieler des LTC Elmshorn ist Michael Stich. Die Spielerin, ohne die aber die erfolgreiche Nachkriegskarriere des LTCE undenkbar ist, ist Gertrud Oesting.

Die TV SH Holding GmbH kauft die Tennishalle in Kaltenkirchen.

Der Landessportverband überwies an Tennisvereine 450.000 DM an Zuschüssen für Baumaßnahmen.

Jungsenioren: Es gibt die 10. Auflage der Turnierreihe „Hamburg-Schleswig-Holstein-Pokal“.

Bei den Verbandsmeisterschaften Jungsenioren waren die Meldungen „sehr dünn“. Bei den Herren meldeten 12 Teilnehmer, die Damen-Meisterschaften fielen aus.

 

1997:

Im  Süden des Landes feiert man 100 Jahre Tennisklub Mölln. 

Klas Ivarsson beendet nach acht Jahren seine Tätigkeit als Nachwuchstrainer und kehrt nach Schweden zurück.

Auf Grund anhaltender Mitgliederrückgänge hat der DTB das Programm „Initiative Tennis 2000“ entwickelt und 1997 erstmals einen speziellen Aktionstag dazu. Bundesweit beteiligten sich 800 bis 900 Tennisvereine. Aus Schleswig-Holstein nahmen 13 Vereine am Aktionstag teil. Für die beteiligten Vereine gab es eine „Warenpaket“.

Der Landessportverband Schleswig-Holstein feierte sein 50-jähriges Bestehen. Der Tennisverband beteiligte sich mit drei Kleinfeldern auf Straßen.

Der Tennisverband startete eine große Werbeaktion mit dem Nova-Funty-Cup 97. An 12 Orten mit 18 Veranstaltungen tummelten sich 1000 Kinder, die alle das Stofftier Funty und einen Wilson-Ball bekamen. Die Aktion wurde von der Iduna-Nova-Versicherung unterstützt.

Im Protokoll der Mitgliederversammlung hält Präsident Peter Thießen u.a. fest: Tennis wurde bereits 1947 – also vor 50 Jahren – in einer Sparte des Landessportverbandes organisiert. 1951 fand die Eintragung als „eingetragener Verein“ in Elmshorn statt.

Der Tennisverband beschäftigt zwei neue Nachwuchstrainer auf Honorarbasis: Agnes Blumberga ist für den weiblichen Nachwuchs zuständig, Maik Schürbesmann für den männlichen Nachwuchs.

Der Aufsichtsrat der TV Holding GmbH soll künftig von der Mitgliederversammlung gewählt werden.

Bei den Verbandsmeisterschaften im Sommer 1997 wurden alle Altersklassen zusammengelegt.

 

1998:

Die Tennisanlage am Kieler Karolinenweg steht im September ganz im Zeichen des 100-jährigen Jubiläums der Tennisgesellschaft Düsternbrook, in der der erste schleswig-holsteinische Davis Cup-Spieler Kay Lund seine Tennis-Karriere begann. 

Es wird erstmalig von den sechs Nordverbänden ein Nachwuchs-Cup durchgeführt.

 

1999:

Es wird in einem Bericht zur Mitgliederversammlung die Frage nach der Verbandsstruktur aufgeworfen. Wörtlich heißt es: Die Funktionsabgrenzung zwischen Bezirken, Kreisverbänden und den einzelnen Vereinen hat zwar in einzelnen Fällen ihre Berechtigung, führt aber in anderen Fällen zu erheblichem zusätzlichen Zeitaufwand, ohne dass in vergleichbarer Weise Produktives dabei herauskommt. Zudem wird der Informationsfluss durch diese Struktur nicht gerade beschleunigt.

Der TV SH kauft vom TV Niederrhein ein Softwarepaket für Vereinsverwaltung, Spielplanerstellung und Punktspielauswertung. Die Vereine können Teile der Software für die eigene Vereinsverwaltung kaufen.

Die Mitgliederversammlung beschließt zur Wettspielordnung:

„Damen, Herren

Altersklassen Damen und Herren 30; Damen und Herren 40, Damen und Herren 50 usw.

Mannschaftswettbewerbe können in allen vorgenannten Altersklassen angeboten werden.

Spielbeginn ist der 1.Aufschlag zum 1. Punkt im Wettkampf“

Spielberichte können per Fax an die Spielleiter gesandt werden. Es ist aber nicht möglich, alle Spielleiter mit Faxgeräten auszustatten."

 

Die Finanzlage des Verbandes ist „gesund“. Das Finanzamt bemängelt sogar, dass die Rücklagen für einen gemeinnützigen Verein zu hoch sind.

Der Funty-Cup für Grundschulklassen lockt in 20 Veranstaltungen rund 3000 Kinder an.

Das Verbandstraining für Kinder/Jugendliche soll dezentral weiter entwickelt werden.

Es gibt eine Internetseite für den Tennisverband: www.tennis-sh.de . Sie wurde am 12. Juli 1999 freigeschaltet und hatte bis Anfang Dezember 1999  3000 Besucher.

Der Verband hat 58.324 erwachsene und 17.582 jugendliche Mitglieder. Gesamt: 75906

 

2000:

Der seit 1979 amtierende Verbandspräsident Peter Thießen kündigt in seinem Bericht an, letztmalig für das Amt des Präsidenten kandidieren zu wollen.

Es wird angekündigt, für den Verband ein Strukturgutachten kostenlos zu erstellen.

Vizepräsident Wolfgang Raudszus erklärt vor den Mitgliedern während der Versammlung seinen Rücktritt als Vizepräsident und gibt eine persönliche Erklärung an.

Unter dem Punkt Neuwahlen stellt sich der amtierende Präsident Peter Thießen zur Wahl. Aus der Mitgliederversammlung wird Wolfgang Raudszus als Gegenkandidat vorgeschlagen.

Peter Schlumbohm, Vizepräsident, erklärt, dass der Vorstand mehrheitlich Probleme bei der Zusammenarbeit mit Wolfgang Raudszus sähe für den Fall, dass dieser gewählt wird. Dr. Reinhard Lahme, Bezirksvorsitzender Nord und damit Mitglied im Vorstand, stellt fest, dass diese Erklärung zu berichtigen sei. Der Vorstand werde mehrheitlich seine Arbeit fortsetzen, denn es gehe um die gemeinsame Sache Tennis und nicht um einzelne Personen.

Es geben 72 Vereine mit 327 Stimmanteilen ihre Stimme Ab: Die Auszählung ergibt folgendes Wahlergebnis: Für Peter Thießen 81 Stimmen, für Wolfgang Raudszus 235 Stimmen, 11 Enthaltungen. Somit ist Wolfgang Raudszus zum neuen Präsidenten gewählt.

Wolfgang Raudszus bittet um Ergänzung der Tagesordnung „Wahl Peter Thießens zum Ehrenpräsidenten“. Die Mitgliederversammlung stimmt dem Tagesordnungspunkt und der Wahl einstimmig zu.


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