Sachthemen



1976 bis 1984

1976

Jörg Rickers (TC Kellinghusen) erhält den E. A. Stolte-Fairnesspreis

Der Tennisverband steigert die Mitgliederzahl gegenüber dem Vorjahr um 13,8 Prozent auf rund 38.000 und ist der viertgrößte Verband im Landessportverband.

Die Kreisverbände werden durch die neue Satzung (1975) mit in die Arbeit des Verbandes einbezogen, und zwar durch die Zugehörigkeit zum Beirat, dem auch der erweiterte Vorstand (dazu gehören wiederum die Bezirksvorsitzenden) angehört.

Die Mitgliederzahl im Tennisverband stieg von 1959 bis 1976 von 11.000 auf 38.000.

Aus einem Turnierfonds unterstützt der Tennisverband Turniere im Land mit insgesamt 78.000 DM. Die Förderung reicht von 30.000 DM für Travemünde bis hin zu 500 DM für ein Herren-Doppelturnier in Kellinghusen oder einem Mixed-Turnier in Elmshorn.

Der Trainer Düstersiek wird bekommt vom Landessportverband einen Trainervertrag und arbeitet ausschließlich für den Tennisverband.

 

1977

Der Verband hat 8928 jugendliche Mitglieder. Das bedeutet innerhalb von einem Jahr einen Zuwachs von rund 2000.

Der erweiterte Vorstand wird um einen Referenten für Breitensport ergänzt (Satzungsänderung).

Im TV SH sind 168 Vereine.

Das Leistungszentrum Malente wird mit einer aufblasbaren Tennishalle ausgebaut.

 

1978

Viele Vereine im Verband haben Mitgliederaufnahmesperren.

Die Arbeit mit Bezirken hat sich bewährt.

Dem bezahlten Tennissport in Schleswig-Holstein wird eine Absage erteilt.

 

1979

Die Geschäftsstelle ist nicht mehr stundenweise, sondern ganztägig besetzt.

Der Tennisverband hat jetzt 217 Vereine, gegenüber dem Vorjahr sind dies 33 mehr. Aber nicht alle Vereine sind im TV SH. Laut Landessportverband gibt es 260 Vereine mit 51.226 Tennisspielern, gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 16 Prozent.

Der Verbandspräsident Dr. Schmans wurde auf der DTB-Versammlung zum Vizepräsidenten gewählt.

Während der Mitgliederversammlung werden tiefe Gräben innerhalb des Vorstandes bekannt und diskutiert. Dabei geht es insbesondere um die öffentliche Darstellung des Verbandes durch den Pressewart. Da der Präsident des TV SH Dr. Schmans keine Möglichkeit der Zusammenarbeit sieht, tritt er zurück. Die Mitgliederversammlung wird abgebrochen.

Es wird die Verbandsliga mit zwei Staffeln eingeführt.

Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 22. Mai steht auf der TO auch die Abwahl des amtierenden Sportwartes Lutz Dallmeyer, da es innerhalb des Vorstandes Meinungsverschiedenheit in grundsätzlichen Fragen gibt. Im Grundsatz geht es darum, ob Gelder aus dem Turnierfonds des Verbandes für Turniere oder für einzelne Spieler ausgegebenen werden sollen.

Dallmeyer wurde bereits vor der Versammlung vom stellvertretenden Verbandsvorsitzenden Dr. Wolff suspendiert, da er nicht von sich aus zurücktreten wollte.

Der Vorstand teilt den Mitgliedern mit, er werde geschlossen zurücktreten, wenn Herr Dallmeyer nicht abgewählt werde.

In geheimer Abstimmung wird über die Abwahl von Lutz Dallmeyer abgestimmt. Dafür sind 172 abgegebene Stimmen, gegen die Abwahl 201 Stimmen.

Von ihren Ämtern treten nun Dr. Wolff, Dr. Biermann und Uwe Jepsen zurück.

Lutz Dallmeyer übernimmt die Leitung der Versammlung.

Bei der Wahl für den Vorsitzenden/Präsidenten gibt es keine Vorschläge. Schließlich stellt sich Lutz Dallmeyer, der lieber Sportwart bleiben würde, zur Wahl. Er wird mit 203 gegen 152 Stimmen gewählt.

Am 22. November 1979 findet dann die dritte Versammlung des Jahres statt. Im Mittelpunkt stehen Wahlen.

Peter Thiessen (TC Kellinghusen) wird Vorsitzender, Stellvertr. Vorsitzender wird Joachim Jäckel (THC Ahrensburg). Schatzmeister: Henner Neuweiler. Lutz Dallmeyer wird wieder Sportwart. Jugendwart wird Herr Schröter. Referent für Übungsleiterfragen Herr Mittag.

Der Wettspielbetrieb wird auf EDV umgestellt.

Es wird seitens des Verbandes eine Schiedsrichter-Ausbildung angestrebt.

1980: 

Alle Referenten werden zu Vorstandssitzungen eingeladen.

Mit der Gründungsversammlung des Kreistennisverbandes gibt es nunmehr 14 Kreistennisverbände in SH.

Im TV SH sind 48.428 Mitglieder, 1979 waren es 41.325. Der Tennisverband ist nunmehr der drittgrößte Fachverband im Landessportverband.

An den Hallenpunktspielen beteiligten sich 79/80 mehr als 200 Mannschaften. Es gibt in einzelnen Bezirken Zuwächse von 30 bis 70 Prozent.

In SH gibt es zirka 80 Hallenplätze im Vereinsbesitz und zirka 80 im Privatbesitz.

Die Umstellung des Spielplanes und des Ergebnisdienstes auf Elektronische Datenverarbeitung (EDV) ist kostenintensiv und wird daher u.a. noch um einige Jahre aufgeschoben.

Die Geschäftsstelle des Tennisverbandes ist in Kiel, Beseler Allee 57.

Es wird eine neue Jugendordnung beschlossen.

Es wird die Zeitschrift „Tennis in Schleswig-Holstein“ ins Leben gerufen. Sie soll 8mal im Jahr erscheinen.

In SH wird seit mehreren Jahren der Kings Cup ausgetragen, ein Gegenstück zum Davis Cup.

In SH gibt es im Sommer vier Grand-Prix-Turniere: Travemünde, Neumünster, Schönberg und Ratzeburg.

Der Referent für Breitensport fordert eine „Öffnung der Vereine nach außen“. Es müssten Angebote für die ganze Familie, für Zielgruppen (ältere Menschen und auch für Behinderte) entwickelt werden.

Die Kreistennisverbände erhalten vom Verband keine finanziellen Zuschüsse. Sie müssen ihre Mittel über die Vereine oder bei den Kommunen einwerben.

1981

Der Gedanke des Leistungssports muss in Schleswig-Holstein vertieft werden, um einen bundesweiten Anschluss zu finden.

Sommer: Es gibt im Jugendbereich zirka 700 Mannschaften, bei den Erwachsenen zirka 1200 Mannschaften.

Der Tennisverband hat seine ersten B-Trainer.

1982

Verbandstrainer Düstersiek verlässt den TV SH.  „Herby“ Herbert Horst wird Verbandstrainer.

Der Breitensport wird stärker gefördert, u. a. durch Lehrgänge, Konditionsschulungen.

Die Tennisvereine erhalten vom Landessportverband 1.038.600 DM aus Landesmitteln an Zuschüssen. Aus Zonenrandmitteln (gemeint ist der Ostbereich in SH zur bestehenden DDR-Grenze) gibt es eine Förderung von 91.000 DM

1983

Sommerspielplan wird erstmals über die Elektronische Datenverarbeitung (EDV) erstellt

Die Spielerpässe werden eingeführt. 18.363 Spieler wurden 1983 erfasst.

Thomas Meeder, Stephan Meyer und Ulrich Hartmann erhalten die A-Trainer-Lizenz

Die Verbandszeitschrift Tennis Nord wird wieder eingestellt.

Die Kreisverbände sind gemäß einer Satzungsänderung in die Arbeit der Bezirke integriert.

Es werden durch den Landessportverband der Bau von 61 Tennisplätzen (Freiluft), 27 Hallenplätzen, 10 Clubhaus-Neubauten und zwei Renovierungen bezuschusst.

Der Kings Cup findet künftig nicht mehr in SH statt.

Mehr als 2200 Erwachsenenmannschaften traten im Sommer an. Für den Winter meldeten mehr als 700.

Im Leistungszentrum Neumünster soll ein Schulungsraum und ein Kraftraum eingerichtet werden. Außerdem will man eine Videoanlage anschaffen.

Das „Haus des Sports“ befindet sich im Bau.

1984

Die Kreisverbände erhalten Zuschüsse vom Landesverband.

Bis 1984 finden alljährlich zwei Versammlungen statt – eine im Frühjahr, eine im Herbst.

Es gibt wieder eine neue Verbandszeitschrift – Tennis Report. Sie ist wesentlich schlichter, schwarz-weiß, einfaches Papier, und beinhaltet überwiegend Punktspielergebnisse.

1985

Der Tennisverband hat einen starken Mitgliederzuwachs. Dem Verband gehören 73.500 Mitglieder an.

 

2016 bis 2020

2016

Einladungsheft zur Mitgliederversammlung 2016:   Einladungsheft_zur_MV_2016.pdf

Die Kielerin Angelique Kerber wird nach ihrem Wimbledon-Sieg 2015 Ehrenmitglied des TV SH.

Es wird eine Arbeitsgruppe „Verbandskonzept“ gegründet.  Sie wird von einer Referentin der Führungsakademie des Deutschen Olympischen Sportbundes begleitet.

Es wird ein Ballvertrag mit Dunlop vereinbart, der zum 1. 1. 17 in Kraft tritt.

In Kaltenkirchen findet erstmalig ein ITF-Turnier der Regionalliga Nord-Ost statt. Ein 20.000-Dollar-Turnier für Damen und Herren, das personell weitestgehend vom TV SH ausgerichtet wird.

Erstmalig können Vertreter von Vereinen, die Leistungsklassen-Turniere ausrichten, Seminare für einen sogenannten „Turnierführerschein“ besuchen.

Der TV SH beginnt mit der Umsetzung eines neuen Jugendförderkonzeptes.

 

2017:

Einladungsheft zur Mitgliederversammlung 2017:  Einladungsheft_MV_2017.pdf

Das ITF-Turnier „Future Nord“ wird in Kaltenkirchen zum zweiten Mal ausgetragen – 30.000 Dollar Preisgeld.

Für alle Turnierveranstalter in SH ist es Pflicht, die Turniersoftware TVPro-Online zu nutzen.

Im Bezirk West wird eine Doppelpunktspielrunde für Seniorinnen und Senioren ab dem 60. Lebensjahr eingeführt.

Im Bezirk West wird eine Winterpunktspielrunde für Kinder eingeführt.

Es gibt eine große Mitgliederbefragung mit einem guten Rücklauf

Das Sportbüro Nord, es wird gemeinsam mit dem TV HH geführt, ist erfolgreich und wirkt  kostenreduzierend.

Landesgeschäftsführer Thomas Chiandone übernimmt auch die Geschäftsführung für den TV HH.

Branko Weber (Sportbüro Nord) löst Wolfgang Schildknecht als Turnierkoordinator ab.

 

2018

Einladungsheft zur Mitgliederversmmlung 2018:   Einladungsheft_MV_2018.pdf

TG Düsternbrook richtet die Special Olympics (Tennis) mit großen Einsatz und Erfolg aus.

Während der Mitgliederversammlung wird das Verbandskonzept ausführlich vorgestellt. Es soll 2019 von der Mitgliederversammlung mit einer Satzungsänderung beschlossen werden.

Es werden 81 Ranglistenturniere und 122 Leistungsklassenturniere ausgerichtet.

Die Wettspielordnung wird überarbeitet und harmonisiert nun mit den Vorgaben des DTB.

Das 3.ITF-Turnier für Damen und Herren, „Future Nord“, fand erneut in Kaltenkirchen statt.

 

2019:

Einladungsheft zur Mitgliederversammlung 2019:   Einladungsheft_MV_2019.pdf

 

Die Mitglieder des Tennisverbandes Schleswig-Holstein haben während ihrer Hauptversammlung mit großer Mehrheit die rechtliche Grundlage für eine umfassende Reform beschlossen und ein neues Präsidium gewählt.

Hier finden Sie Kernaussagen zum Verbandskonzept:  Tennis_live_79_März_Sonderausgabe.pdf

Im Amt bestätigt werden: Präsident Dr. Frank Intert, Arne Weisner, Vizepräsident für Jugend- und Leistungssport, Björn Kroll, Vizepräsident für Mannschafts- und Turniersport, und Klaus Peters, Vizepräsident für Finanzen. Neu im Amt sind: Hella Rathje, Vizepräsidentin für Vereinsentwicklung, und Ulrich Lhotzky-Knebusch, Vizepräsident für Öffentlichkeitsarbeit. Alle Wahlen fielen einstimmig aus.

Zuvor beschlossen die Mitglieder mit großer Mehrheit eine neue Satzung. Sie bildet die rechtliche Grundlage für das in den vergangenen Jahren erarbeitete Verbandskonzept.

Hier die neue Satzung      TVSH_Satzung_MV_2019_Stand_08_05_2019.pdf

Während der MV stellt Vizepräsident Arne Weisener auch die „Bausteine für eine erfolgreiche Tennisjugend in Schleswig-Holstein“ in Schleswig-Holstein vor.

Hier die Bausteine für eine erfolgreiche Jugendarbeit                    Jüngstenkonzept.pdf

Hier noch eine powerpoint Präsentation:                      Jüngsten_Tennis_in_Schleswig-Holstein1.pdf

 

Vizepräsident Klaus Peters legt den Mitgliedern erneut einen Haushalt mit „schwarzen Zahlen“ und einem Überschuss vor. „Wir haben unsere knappen Ressourcen gut eingesetzt“, so Peters, der zum Start seiner Amtszeit sich mit „roten Zahlen“ auseinandersetzen musste.                                                    

Im Zuge des neuen Verbandskonzepts hat der Tennisverband Schleswig-Holstein (TVSH) zum 1. Januar 2019 ein neues Logo eingeführt. Das Logo ist weiterhin angelehnt an das Landeswappen und nimmt den Länderfarbcode Gelb-Rot-Blau auf. Es löst das alte Emblem ab, das seit der Gründung des Verbandes existierte.

Tennisvereine, die dem Verband  angehören, dürfen dieses Logo zum Beispiel in der Ausschreibung eines vom TV genehmigten Turniers verwenden. Es darf auch auf der Website eines Vereins abgebildet werden. Grundsätzlich gilt: Das Logo darf von Vereinen,  ohne den Eindruck entstehen zu lassen, der Verband sei  Absender  einer Info oder Träger einer Veranstaltung, verwendet werden.

www.tennis.sh wird überarbeitet.   Die Homepage des Tennisverbandes SH wird komplett überarbeitet, aktualisiert und wird eine Bildergalerie sowie ein ausführliches Archiv aufweisen. Da die Arbeit ehrenamtlich erfolgt, wird diese immer in gewissen Zeitabschnitten erfolgen. Wenn alles nach Plan läuft, ist die Überarbeitung bis zum Frühjahr 2020 abgeschlossen. Die Homepage ist natürlich weiter „erreichbar“ und öffentlich.

Es heißt Regionen. Die zuständigen Gremien im Tennisverband beschäftigen sich mit der räumlich-sportlichen Neuaufteilung des Verbandes. Bis zur Entscheidung dieser Neuaufteilung wird der Begriff „Bezirk“ durch „Region“ (West, Nord, Süd, Ost) ersetzt.

Verbandsliga heißt jetzt Klasse 2. Der Sportausschuss hat entschieden, die Bezeichnungen der Ligen ab der Wintersaison 2019/2020 zu ändern. Damit sollen die Planungen des DTB, bundesweit eine einheitliche Vorgehensweise zu schaffen, umgesetzt werden. Ziel ist eine verbesserte Vergleichbarkeit der Ligenhierarchie.


Hier die Übersicht:
alt                                                 neu
Landesliga                                    Schleswig-Holstein-Liga
Verbandsliga                                 Klasse 2
Bezirksliga                                    Klasse 3
1. Bezirksklasse                            Klasse 4
2. Bezirksklasse                            Klasse 5
3. Bezirksklasse                            Klasse 6
usw.                                              usw.

Der Tennisverband SH hat laut Statistik 2019 insgesamt 41.311 Mitglieder. Dies sind 1185 oder 2,8 Prozent weniger als im Vorjahr. 29.295 Mitglieder gehören zu den erwachsenen Spezies, was ein Minus von 624 gegenüber dem Vorjahr entspricht. Bei den Kindern/Jugendlichen lautet die Zahl 12.016. Sie bedeutet ein Minus von 561.Kindern/Jugendlichen. Aufgelöst wurden die Vereine DGF Flensburg, Sportland TC, TuS Felde, TuS Aukrug, Wentorfer RC und Tennis Wahlstedt e. V.

Derzeit nutzen 1.200 Vereine und Trainer in Deutschland Talentinos, das Kindertennis-Konzept des Deutschen Tennis Bundes und seiner Landesverbände.

Mit einer Festwoche feiert der älteste schleswig-holsteinische Tennisverein sein 125-jähriges Jubiläum. Der Rendsburger Tennisverein von 1894 e. V. wurde durch eine Initiative von Lehrkräften des Gymnasiums gegründet. Namentlich wird Hinrich Rudolf Koopmann erwähnt.

Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem Tennisverband Schleswig-Holstein und DUNLOP International wird fortgesetzt. Der Verband und DUNLOP International haben sich auf eine weitere zweijährige umfangreiche Kooperation im Ball-, Racket- und Schuhbereich geeinigt. Dies gilt auch für den Tennisverband Hamburg.  Die Fortsetzung erfolgt ab dem 1. 1. 2020  bis einschließlich 2022. DUNLOP stellt den offiziellen Spielball für Turniere und den Punktspielbetrieb in allen Altersklassen und Turnieren. Zum Einsatz kommt hierbei der DUNLOP Fort Tournament, Deutschlands meistgespielter Tennisball. Die Zusammenarbeit unterzeichneten: Hamburgs Verbandspräsident Dr. Matthias von Rönn, SH-Verbandspräsident Dr. Frank Intert, Dunlop-Manager Frans Swinkels und Oliver Bartsch sowie Landesgeschäftsführer Thomas Chiandone.

Viele Vereine sind im Umgang mit dem Thema „Sexualisierte Gewalt im Sport“ noch immer unsicher, doch es sollte in keinem Verein tabuisiert werden. Wir zeigen im Rahmen der Kampagne "Schweigen schützt die Falschen" Wege auf,

  • das Thema zu enttabuisieren
  • präventiv tätig zu werden
  • und in Krisen- und Verdachtsfällen Orientierung zu erhalten und damit handlungsfähig zu sein

Hier klicken:

https://www.vibss.de/service-projekte/sport-und-sexualisierte-gewalt/

Reisswolf fördert die Jüngsten in SH. Tennis ist heute ein Globalsport, erfolgreich und populär wie Fußball oder Basketball. REISSWOLF hat einen ähnlichen globalen Siegeszug angetreten: Denn nur wenige Hamburger Unternehmen schaffen es, innerhalb von etwas mehr als 30 Jahren Marktführer in vielen Ländern sowie eine Deutschland-weit bekannte Marke zu werden. REISSWOLF fördert die Jüngsten des Tennisverbandes Schleswig-Holstein. REISSWOLF freut sich darauf, das Jüngstenförderkonzept des Tennisverbandes Schleswig-Holstein in Zukunft tatkräftig zu unterstützen. REISSWOLF Schirmherrin Cordula Haak, Leitung Key-AccountManagement bei REISSWOLF und selbst seit frühester Kindheit leidenschaftliche Tennisspielerin, und Verbandspräsident Dr. Frank Intert freuen sich über das gemeinsame Konzept. „Wir haben lange nach einem passenden Sponsoren-Konzept gesucht – mit dem Jüngstenförderkonzept des Tennisverbandes Schleswig-Holstein haben wir es definitiv gefunden. Ich freue mich sehr darüber, als REISSWOLF-Botschafterin nicht nur finanziell, sondern auch engagiert bei den Mini-Cups und Turnieren vor Ort, den Entwicklungsweg der besten U10- Spielerinnen und Spieler Schleswig-Holsteins die nächsten Jahre begleiten zu dürfen“, so Cordula Haak. Und Dr. Frank Intert sagte: „Wir freuen uns sehr darüber, dass die Qualitäten des Tennissports hier wahrgenommen werden und sind stolz darauf, dass unser neues Jüngstenförderkonzept mit seiner Nachhaltigkeit als förderungswürdig gesehen wird. Wir bedanken uns bei der Fa. REISSWOLF für das Vertrauen und natürlich für die großzügige Unterstützung.“

 

Sigrid Rinow neue PSG-Beauftragte.  Der Tennisverband Schleswig-Holstein hat eine Beauftragte für das Thema „Prävention von und Intervention bei sexualisierter Gewalt  (PSG)“: Sigrid Rinow (Foto).  Das Präsidium des Verbandes berief die Hamburgerin einstimmig als „PSG-Beauftragte“.  Betroffenen Kindern, Jugendlichen und deren Eltern steht Sigrid Rinow jederzeit telefonisch unter ihrer privaten Handynummer (0170 9073042, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ) als Vertrauensperson zur Verfügung. 

Traute Schellen hört auf.  14mal lud Traute Schellen im Bezirk West zur Hobbyrunde mit einem Abschlussturnier ein. In diesem Jahr nehmen 55 Spielerinnen und Spieler teil. Und am Ende des Tages verkündet Traute Schellen nun ist Schluss – aus Altersgründen.

Herby Horst (62) übernimmt ab 1. Mai die Position als Sportlicher Leiter des Gesamttrainingsbetriebs in Hamburg und Schleswig-Holstein.

 

 

2011 bis 2015

2011:

Am Strand von Eckernförde fanden die "Deutschen Beach Meisterschaften mit Paddles" statt.

Das Play & Stay-Konzept wird in SH umgesetzt.

Durch das neue Förderkonzept des Verbandes werden mehr Finanzmittel für Midcourt-Tennis zur Verfügung gestellt.

Mit "Talentinos" entwickelte der Bayerische Tennisverband ein komplett neues Konzept für das Jugendtraining im Verein. Es soll auch in SH eingeführt werden.

2012:

Einladungsheft zur Außerordentlichen Mitgliederversammlung im September 2012: Einladungsheft_zur_Sonderversammlung_2012.pdf

Ein Adressenverzeichnis und Wettspielordnung etc.  : Anschriften_Wettspielordnung_2012.pdf

Während einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschließen die Mitglieder am 29. September 2012 eine umfassend neue Satzung. Zum Kernpunkt gehört die zahlenmäßige Reduzierung des Vorstandes. Referenten gehören nicht mehr dem Vorstand an. Der Vorstand heißt jetzt Präsidium. Dem Präsidium gehören an: Präsident, Vizepräsident für Finanzen, Vizepräsident für Jugend- und Leistungssport, Vizepräsident für Mannschafts- und Turniersport. Außerdem gibt es ein „Erweitertes Präsidium“. Diesem Organ gehören die Mitglieder des Präsidiums und die Bezirksvorsitzenden (Bezirke Nord, West, Süd und Ost) an.

Das bundesweite Projekt „Talentinos“ soll neue Aktivitäten in die Vereine für den Kinder- und Jugendbereich bringen

Der TV SH ist jetzt auf Facebook vertreten – „Tennis live“ .

Schleswig-Holsteins Sportverbandspräsident Dr. Ekkehard Wienholtz würdigte die große Leistung des langjährigen Vizepräsidenten Reinhold Landt, von allen Tennisspielern kurz „Ali“ genannt. Wienholtz zeichnete den Geehrten mit der Verdienstnadel des Landessportverbandes aus.

Die vier Bezirksvorsitzenden Hella Rathje (Ost), Hannes Fuhrig (Nord), Jens Rautenberg (Süd) und Ulrich Lhotzky-Knebusch (West) trafen sich zu mehreren Arbeitsgesprächen, um Tätigkeiten in den Bezirken und Arbeiten auf Verbandsebene zu erörtern. Es waren die ersten Gespräche von Bezirksvorsitzenden überhaupt, um sich thematisch abzustimmen. Unter anderem schlugen sie vor, das Wissen zum Thema Tennisregeln in den Vereinen zu stärken. Eine Folge: Vor der Mitgliederversammlung des Verbandes im März 2013 gibt es einen Regelkunde-Workshop. Weitere Veranstaltungen folgen.

Während der außerordentlichen Mitgliederversammlung im September wurde die Einführung des Match Tie Breaks statt eines dritten Satzes beschlossen. In den Spielberichten muss für den Gewinn 1:0 eingetragen werden.

Die Tennisjugend Schleswig-Holstein verzeichnete einen Zuwachs bei den Mannschaftsmeldungen für den Sommer 2012: Genau 883 Mannschaften meldeten die Vereine für den Punktspielbetrieb. Gegenüber dem Vorjahr waren dies 24 Mannschaften mehr. Jedoch meldeten die Vereine im Vergleich zu 2010 noch 45 Mannschaften weniger an. Der Bezirk Nord meldete 211, der Bezirk Ost 145, der Bezirk West 262 und der Bezirk Süd 265 Mannschaften.

Bei den Erwachsenen-Mannschaften wurden zum zweiten Mal in Sommer-Folge weniger Mannschaften gemeldet: 1627 Mannschaften nahmen am Punktspielbetrieb teil, 2011 waren es 1681 und 2010 waren es sogar noch 1761 Mannschaften. Es traten  97 6er-Mannschaften und 1530 4er-Mannschaften an. Im Bezirk Nord traten 298, im Bezirk Ost 229, im Bezirk West 507 und im Bezirk Süd 345 Mannschaften an. In der Landes- und Verbandsliga wurden 248 Mannschaften und in der Regionalliga/Nordliga 23 Mannschaften gemeldet.

In der Wintersaison 2012/2013 treten insgesamt 720 Mannschaften zum Punktspielbetrieb an. Dies sind gegenüber dem Vorjahr 4,1 Prozent weniger. Die Bezirke Nord, Süd und Ost weisen ein Minus im Vergleich zum Vorjahr aus, lediglich der Bezirk West zeigt ein Plus von 3,3 Prozent an.

Eine Bestandserhebung des Tennisverbandes Schleswig-Holstein ergibt folgende Ergebnisse: Dem Verband gehören 348 Vereine ein, davon haben 163 bis zu 100 Mitglieder, 152 zwischen 101 und 300, 33 zwischen 301 und 1000. Es gibt 1583 Freiplätze und 159 Hallenplätze.

In der Hitliste beliebter Sportarten in Schleswig-Holstein steht Tennis auf Platz 3 mit 51.229 gemeldeten Mitgliedern (in 2012). Platz 1 nimmt Turnen mit 180.467 und Platz 2 Fußball mit 129.114 Mitgliedern ein. Auf den Plätzen vier und fünf stehen Handball (44.785 Mitglieder) und der Pferdesport (41.336).

1976 begann sein ehreamtlicher Einsatz für den Tennissport in Schleswig-Holstein. Während der Mitgliederversammlung 2012 im Haus des Sports gab er seinen letzten Arbeitsbericht als Referent für Seniorentennis ab – Dieter Capell. Verbandspräsident Wolfgang Raudszus würdigte die Leistung des Vorstandsmitgliedes und immer noch erfolgreichen Tennisspielers. Dieter Capell ist sowohl Träger der goldenen Ehrennadel als auch der goldenen Leistungsnadel des Verbandes.

 

 

 

2013:

Einladungsheft zur Mitgliederversammlung 2013:  Einladungsheft_ztur_MV_2013.pdf

An der Aktion "Deutschland spielt Tennis" beteiligen sich 109 Vereine aus SH, das ist ein Rekord.

Die LK-Turniere (Leistungsklassenturniere) gewinnen an Bedeutung. 2012 gab es vier Anmeldung, 2013 war es bereits 30.

Auf der Internet-Plattform "mybigpoint" werden sämtliche Tennisaktivitäten zusammengeführt.

Im Jüngstenbereich wird ein "Perspektivkader" eingerichtet, in dem 10 talentzierte Mädchen und Jungen zusätzliche Fördermaßnahmen erhalten.

 

2014:

Einladungsheft zur Mitgliederversammlung hier: Einladungsheft_2014.pdf

Die Zusammenarbeit mit dem Hamburger Tennisverband wird auf dem Sportsektor intensiviert.

Der TV SH hat in 343 Vereinen an Mitgliedern: 32.154 Erwachsene und 13.931 Kinder

Die 2012 gestarteten Leistungsklassen-Turniere nehmen zu. Gab es 2012 vier Turniere und 2013 30 Turniere, so waren es 2014 bereits  83 Turniere.

Erstmalig wurden mit dem HHer Tennisverband gemeinsam die Verbandsmeisterschaften im Sommer ausgetragen.

Die Bedeutung der Tennisplattform im Internet „mybigpoint“ steigt. Hier werden unter anderem alle Wettspiele und deren Ergebnisse aufgezeigt.

Turnierkoordinator ist Wolfgang Schildknecht

Leistungsklassen-Beauftragte ist Sabine Schulz

  

2015:

Einladungsheft zur MV 2015: Einladungsheft_zur_MV_2015.pdf

Ulrich Lhotzky-Knebusch, Bezirksvorsitzender –West, übernimmt die Aufgaben des Pressesprechers.

Die Bezirke sollen keine eigenen Haushalte mehr führen. Alle Buchungen erfolgen direkt beim Verband.

Das Wettspielprogramm und die Verwaltungssoftware Nuliga wird während der MV vorgestellt und eingeführt.

Es wird eine neue Ehrenordnung verabschiedet.

Es wird mehr Arbeit vom Ehrenamt auf das Hauptamt verlegt.

Im Leistungszentrum Wahlstedt wurde eine Hardcourt-Halle gebaut

Lydia Steinbach übernimmt die Betreuung des Jüngstenteam von Leif Martens.

 

 

2006 bis 2010

2006:

„Tennis live“ erscheint jetzt nur noch zehnmal pro Jahr mit einem neuen Erscheinungsbild, Relaunch.

Aber der Saison 2006/2007 dürfen in einem Spiel nur noch zwei Ausländer eingesetzt werden.

Dr. Frank Intert (Wahlstedt) und Christopher Hastings-Long geben dem Leistungstennis entscheidende Impulse.

 

2007:

Vor der jährlichen Mitgliederversammlung gibt es ein Seminar zum Thema Mitgliedergewinnung/Mitgliederbindung.

Es gibt die bundesweite Aktion „Deutschland spielt Tennis“

Der Mini-Cup für die Jüngsten ist ein seit Jahren erfolgreiches Konzept, Nachwuchs zu rekrutieren.

Der DTB entwickelte das Konzept „Tennis Play and Stay“.

Als Trainer arbeiten im Jugendbereich auf Verbandsebene Herby Horst, Maik Schürbesmann, Ralf Wollgast und Torben Beltz.

 

2008:

Es wird von der Mitgliederversammlung eine völlig überarbeitete Wettspielordnung beschlossen.

Das Printprodukt „Tennis live“ ist zu teuer. Es wird an Alternativen gearbeitet.

 

2009:

„Tennis live“ wird als Printprodukt eingestellt. Ab Oktober erscheint eine Online-Version.

Erstmalig steigt die Mitgliederzahl bei Jugendlichen seit Anfang der 1990er Jahre.

Es beginnt eine Diskussion über die Einführung eines Match-Tie-Breaks anstelle des Austragens eines dritten Satzes nach einem 1:1

 

2010:

Das Leistungsklassen-System (LK-System) wird eingeführt. Auf Basis der Punktspielergebnisse erfolgt die Einstufung der Spieler. In der entsprechenden Reihenfolge der Einstufung müssen auch die Mannschaften aufgestellt und gemeldet werden.

Angelique Kerber wird zur Sportlerin des Jahres in SH gewählt. Die ATP wählte Tobias Kamke zum „Newcomer of the year“

Der TV SH hat 50.000 Mitglieder.

Julia Görges, Tobias Kamke, Julian Reister, Jan Greve, Matthias Kolbe und Sebastian Schulz verlassen den TV SH.

2001 bis 2005

2001:

Die Tennisarbeit soll sich mehr in Richtung Breitensport bewegen, um Mitglieder zu halten und neue zu bekommen.

Der neue Vizepräsident Dr. Reinhard Lahme tituliert die übernommene Position in seinem ersten Jahresbericht „mit der Floskel ‚Zur beliebigen und gefälligen Verwendung‘“. Er schlägt vor, dieses Amt beziehungsweise den Amtsträger als Ansprechpartner für die Bereiche Öffentlichkeitsarbeit, Schul- und Breitensport sowie Lehrwesen zu betrachten.

Die Trainer-Crew des Verbandes: Cheftrainer Herby Horst, Maik Schürbesmann, Torben Theine und Torben Beltz.

Der Pachtvertrag für die verbandseigene Tennishalle in Kaltenkirchen mit dem TC an der Schirnau ist abgelaufen und die Bewirtschaftung erfolgt künftig durch die TV S-H Holding GmbH.

Der Verband plant, „Kümmerer“ einzusetzen, um Vereinen in allen sportlichen Belangen Hilfestellung zu geben. Wolf Preuß wird einer der Kümmerer sein.

 

2002:

Eine bundesweite Umfrage hat ergeben, dass Tennis nach wie vor die beliebteste Sportart ist. Die meisten Befragten würden, wenn sie eine neue Sportart betreiben wollten, Tennis wählen.

Im Gespräch sind erneut die Strukturen des Tennisverbandes – Bezirke, Kreise und Ehrenämter. Mit einer möglichen Reform sollen insbesondere Kosten eingespart werden.

Erstmalig wird offiziell von der Einführung von Vierermannschaften auf alle Altersklassen im Wettspielbetrieb gesprochen.

Freya Reimers wurde in den Vorstand des DTB berufen, Referat „Frauen im DTB“.

Der „Kümmerer“ Wolf Preuß lädt Vereine zu Gesprächsrunden in den vier Bezirken ein.

Es wird empfohlen, ungesetzte Tennisplätze in Beach-Tennisplätze umzuwandeln.

Es gibt eine Beitragserhöhung für die dem Verband angeschlossenen Vereine.

Im Verband gibt es 15 A-Trainer, 51 B-Trainer, 430 C-Trainer (Lizenzen)

 

2003:

Im Sommer 2003 erfolgt eine Erweiterung der 4-er Mannschaften auf alle Altersklassen in allen Bezirken mit einer Aufstiegsregelung in die Verbandsliga.

Die Mitgliederzahlen gehen weiter zurück. Der DTB steckt in der Krise. Die demografische Entwicklung, Überalterung, wird zum Thema.

Es wird in SH erstmalig über mögliche Fusionen mit anderen Tennisverbänden „spekuliert“.

Den Mitgliedern wird während der Mitgliederversammlung das erste Ergebnis der Arbeiten im Strukturausschuss vorgelegt. Die Mitglieder sind: Ulrich Boës, Vorsitzender Bezirk Süd; Dr. Falk Büttner, Vorsitzender des Kreises Rendsburg-Eckernförde; Dr. Friedrich Greve, Vorstandsmitglied 1. KHTC; Ulrich Lhotzky-Knebusch, 1. Vorsitzender des TC Kellinghusen; Wolf Preuß, Sportwart Bezirk Süd; Rüder Meves, Geschäftsführer des TV SH.

Es wird angekündigt, dass neben diesem Ergebnis nunmehr der Sportausschuss sich mit Strukturveränderungen unter rein sportlichen Aspekten beschäftigt. Dabei soll auch eine Zusammenarbeit mit den Nachbarverbänden überprüft werden.

Schultennis soll ein Schwerpunkt der Verbandsarbeit werden. Die Vereine sollen in die Schulen gehen.

Der Finanzposten „Vereinsservice“ wird gekürzt, da die Vereine das Angebot kaum annehmen.

Die TV Schleswig-Holstein Holding GmbH macht nicht zum ersten Mal gute Gewinne.

Wolf Preuß wird mit der Ehrennadel des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet.

Im Breitensport werden seit mehr als einem Jahrzehnt die Hobby-Runden hervorgehoben. Es gibt zwei Beach-Tennis-Turniere in SH

Der Tennisverband beteiligt sich seit Jahren am „Tag des Sports“ des Landessportverbandes mit Streettennis.

Es gibt in den Bezirken auch Kindergarten-Tennis.

 

2004:

Breitensport und Leistungssport werden gleichermaßen als Schwerpunkte der Vereins- und Verbandsarbeit betrachtet.

Vorschläge des Strukturausschusses werden zurzeit umgesetzt.

Das Meldesystem für Mannschaften und Ergebnisse mittels Internet soll bis 2007 der Normalfall sein.

Vor dem Hintergrund finanziell schwieriger Zeiten wird im Verband der Sparkurs konsequent fortgesetzt.

Der Überschuss der TV Schleswig-Holstein Holding GmbH bricht dramatisch ein.

Es wird ein neues Konzept für das Printprodukt des Verbandes "Tennis live" vorgestellt.

Es wird darauf verwiesen, dass der Ausbau der Ganztagsschulen in SH  Auswirkungen auf den Tennissport im Verein hat.

Entgegen der Empfehlung des Strukturausschusses wird nicht daran gedacht, Bezirke zu reduzieren, möglicherweise werden aber die Bezirksvorstände verkleinert.

Es wird ein Antrag des TC Kayhude,  für den Seniorenbereich eine Doppelpunktspielrunde anzubieten, zur weiteren Behandlung an die Bezirke verwiesen.

Herby Horst wird vom DTB zum Trainer des Jahres gewählt.

In SH kämpfen Tennisvereine um ihre Existenz, einige wenige mussten ihren Spielbetrieb einstellen.

Die ADT zeichnete den TC Kellinghusen zum vierten Mal aus. In diesem Jahr überreichte DTB-Vizepräsident Rolf Schmid den Vertretern des TCK den ersten Preis für das beste nationale Turnier der German Masters Series, an der sich bundesweit bis zu 40 Veranstalter beteiligten. Bewertet wurden: Präsentation der Sponsoren, öffentliche Aktionen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Zuschauerzahlen. Den Preis nahmen während der ADT-Tagung in Weimar Turnierdirektor und TCK-Ehrenvorsitzender Peter Thießen, TCK-Vorsitzender und Pressesprecher des Turniers „Stör-Pokal“ Ulrich Lhotzky-Knebusch sowie Rita Thießen, Leiterin des Turnierbüros, entgegen. Der erste Stör-Pokal wurde 1986 durchgeführt.

Seit Mai findet das Training des Verbandes im Leistungszentrum Wahlstedt statt.

 

2005:

Der DTB plant ein Lizenzverfahren mit ID-Nummern.

Der Überschuss der TV Schleswig-Holstein Holding GmbH sackt weiter stark ab und liegt jetzt noch bei 18.000 Euro, 2002 lag er noch bei 56.000 Euro nach Steuern.

Das Erscheinen von "Tennis live" wird aus Kostengründen reduziert

Der Sponsor für den erfolgreichen Funty-Cup fällt weg. Die „Werbe“-Serie für den Tennissport soll trotzdem fortgesetzt werden.

Der Abwärtstrend bei den Mitgliederzahlen hält an.

Der Ergebnisdienst des Punktspielbetriebes wird weitgehend über das Internet abgewickelt.

300 DTB-Tennissportabzeichen wurden in Schleswig-Holstein abgenommen.

Die Aktion „Schule und Verein“ wird erfolgreicher – immer mehr Schulen nutzen Angebote der Tennisvereine.

Angelique Kerber verlässt Schleswig-Holstein und spielt im Bundesligaclub Moers.

1996 bis 2000

1996:

Am 3. Februar trifft man sich in Elmshorn, um den 100. Geburtstag des Lawn Tennis Club Elmshorn zu feiern, zu dem Peter Stich, der Onkel des Wimbledon-Siegers Michael, eine umfangreiche, vielbeachtete Chronik veröffentlicht. Der berühmteste Tennisspieler des LTC Elmshorn ist Michael Stich. Die Spielerin, ohne die aber die erfolgreiche Nachkriegskarriere des LTCE undenkbar ist, ist Gertrud Oesting.

Die TV SH Holding GmbH kauft die Tennishalle in Kaltenkirchen.

Der Landessportverband überwies an Tennisvereine 450.000 DM an Zuschüssen für Baumaßnahmen.

Jungsenioren: Es gibt die 10. Auflage der Turnierreihe „Hamburg-Schleswig-Holstein-Pokal“.

Bei den Verbandsmeisterschaften Jungsenioren waren die Meldungen „sehr dünn“. Bei den Herren meldeten 12 Teilnehmer, die Damen-Meisterschaften fielen aus.

 

1997:

Im  Süden des Landes feiert man 100 Jahre Tennisklub Mölln. 

Klas Ivarsson beendet nach acht Jahren seine Tätigkeit als Nachwuchstrainer und kehrt nach Schweden zurück.

Auf Grund anhaltender Mitgliederrückgänge hat der DTB das Programm „Initiative Tennis 2000“ entwickelt und 1997 erstmals einen speziellen Aktionstag dazu. Bundesweit beteiligten sich 800 bis 900 Tennisvereine. Aus Schleswig-Holstein nahmen 13 Vereine am Aktionstag teil. Für die beteiligten Vereine gab es eine „Warenpaket“.

Der Landessportverband Schleswig-Holstein feierte sein 50-jähriges Bestehen. Der Tennisverband beteiligte sich mit drei Kleinfeldern auf Straßen.

Der Tennisverband startete eine große Werbeaktion mit dem Nova-Funty-Cup 97. An 12 Orten mit 18 Veranstaltungen tummelten sich 1000 Kinder, die alle das Stofftier Funty und einen Wilson-Ball bekamen. Die Aktion wurde von der Iduna-Nova-Versicherung unterstützt.

Im Protokoll der Mitgliederversammlung hält Präsident Peter Thießen u.a. fest: Tennis wurde bereits 1947 – also vor 50 Jahren – in einer Sparte des Landessportverbandes organisiert. 1951 fand die Eintragung als „eingetragener Verein“ in Elmshorn statt.

Der Tennisverband beschäftigt zwei neue Nachwuchstrainer auf Honorarbasis: Agnes Blumberga ist für den weiblichen Nachwuchs zuständig, Maik Schürbesmann für den männlichen Nachwuchs.

Der Aufsichtsrat der TV Holding GmbH soll künftig von der Mitgliederversammlung gewählt werden.

Bei den Verbandsmeisterschaften im Sommer 1997 wurden alle Altersklassen zusammengelegt.

 

1998:

Die Tennisanlage am Kieler Karolinenweg steht im September ganz im Zeichen des 100-jährigen Jubiläums der Tennisgesellschaft Düsternbrook, in der der erste schleswig-holsteinische Davis Cup-Spieler Kay Lund seine Tennis-Karriere begann. 

Es wird erstmalig von den sechs Nordverbänden ein Nachwuchs-Cup durchgeführt.

 

1999:

Es wird in einem Bericht zur Mitgliederversammlung die Frage nach der Verbandsstruktur aufgeworfen. Wörtlich heißt es: Die Funktionsabgrenzung zwischen Bezirken, Kreisverbänden und den einzelnen Vereinen hat zwar in einzelnen Fällen ihre Berechtigung, führt aber in anderen Fällen zu erheblichem zusätzlichen Zeitaufwand, ohne dass in vergleichbarer Weise Produktives dabei herauskommt. Zudem wird der Informationsfluss durch diese Struktur nicht gerade beschleunigt.

Der TV SH kauft vom TV Niederrhein ein Softwarepaket für Vereinsverwaltung, Spielplanerstellung und Punktspielauswertung. Die Vereine können Teile der Software für die eigene Vereinsverwaltung kaufen.

Die Mitgliederversammlung beschließt zur Wettspielordnung:

„Damen, Herren

Altersklassen Damen und Herren 30; Damen und Herren 40, Damen und Herren 50 usw.

Mannschaftswettbewerbe können in allen vorgenannten Altersklassen angeboten werden.

Spielbeginn ist der 1.Aufschlag zum 1. Punkt im Wettkampf“

Spielberichte können per Fax an die Spielleiter gesandt werden. Es ist aber nicht möglich, alle Spielleiter mit Faxgeräten auszustatten."

 

Die Finanzlage des Verbandes ist „gesund“. Das Finanzamt bemängelt sogar, dass die Rücklagen für einen gemeinnützigen Verein zu hoch sind.

Der Funty-Cup für Grundschulklassen lockt in 20 Veranstaltungen rund 3000 Kinder an.

Das Verbandstraining für Kinder/Jugendliche soll dezentral weiter entwickelt werden.

Es gibt eine Internetseite für den Tennisverband: www.tennis-sh.de . Sie wurde am 12. Juli 1999 freigeschaltet und hatte bis Anfang Dezember 1999  3000 Besucher.

Der Verband hat 58.324 erwachsene und 17.582 jugendliche Mitglieder. Gesamt: 75906

 

2000:

Der seit 1979 amtierende Verbandspräsident Peter Thießen kündigt in seinem Bericht an, letztmalig für das Amt des Präsidenten kandidieren zu wollen.

Es wird angekündigt, für den Verband ein Strukturgutachten kostenlos zu erstellen.

Vizepräsident Wolfgang Raudszus erklärt vor den Mitgliedern während der Versammlung seinen Rücktritt als Vizepräsident und gibt eine persönliche Erklärung an.

Unter dem Punkt Neuwahlen stellt sich der amtierende Präsident Peter Thießen zur Wahl. Aus der Mitgliederversammlung wird Wolfgang Raudszus als Gegenkandidat vorgeschlagen.

Peter Schlumbohm, Vizepräsident, erklärt, dass der Vorstand mehrheitlich Probleme bei der Zusammenarbeit mit Wolfgang Raudszus sähe für den Fall, dass dieser gewählt wird. Dr. Reinhard Lahme, Bezirksvorsitzender Nord und damit Mitglied im Vorstand, stellt fest, dass diese Erklärung zu berichtigen sei. Der Vorstand werde mehrheitlich seine Arbeit fortsetzen, denn es gehe um die gemeinsame Sache Tennis und nicht um einzelne Personen.

Es geben 72 Vereine mit 327 Stimmanteilen ihre Stimme Ab: Die Auszählung ergibt folgendes Wahlergebnis: Für Peter Thießen 81 Stimmen, für Wolfgang Raudszus 235 Stimmen, 11 Enthaltungen. Somit ist Wolfgang Raudszus zum neuen Präsidenten gewählt.

Wolfgang Raudszus bittet um Ergänzung der Tagesordnung „Wahl Peter Thießens zum Ehrenpräsidenten“. Die Mitgliederversammlung stimmt dem Tagesordnungspunkt und der Wahl einstimmig zu.

1991 bis 1995

1991

In der ehemaligen DDR wurden fünf Landessportverbände und fünf Tennisverbände gegründet. Es gab ein Treffen von Vertretern des TV SH mit Vertretern des neuen Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern.

Der Tennisverband ruft den Fachausschuss „Breitensport“ ins Leben.

Innerhalb des TV SH finden 4 Turniere Warsteiner Grand Prix statt, es gibt ein Internationales Damenturnier der Satellite-Kategorie.

Es gibt 1358 Jugendmannschaften im Punktspielbetrieb.

Im Leistungszentrum Neumünster werden 10 junge Spielerinnen und 14 Spieler betreut.

2143 Erwachsene und 1438 Jugendliche nahmen an den Sommerpunktspielen teil.

Dirk Winterstoff schied aus der Geschäftsstelle als Abteilungsleiter Sport aus. Der Arbeitsplatz wurde nicht neu besetzt. Er war 1990 eingestellt worden.

Die Zeitschrift Tennis in Schleswig-Holstein hat ihr Erscheinen zum Jahresende eingestellt.

 

1992

Es wurde ein Solidaritätszuschlag von einer DM pro Mitglied von den Vereinen für den neuen TV Mecklenburg-Vorpommern eingezahlt. Es kamen 87.518 DM zusammen.

Im Winter 91/92 waren 1099 Mannschaften gemeldet. Im Vorjahr 1074.

„Tennis Aktuell“ ist seit 1. Januar 1992 offizielles Verbandsorgan.

Es soll die Nordliga eingeführt werden. Vier Verbände beteiligen sich.

Die Sportanlagen-Lärmschutzverordnung mindert Probleme in Verbindungen mit Tennisanlagen.

Die Satzung wird dahingehend geändert, dass Referenten nicht mehr dem erweiterten Vorstand, sondern dem Vorstand angehören.

Es gibt für Schultennis „Schultennis-Sets“ mit 20 bis 24 Schlägern, Weichbällen, Netzen und Stützen.

Es gibt auch Sets für Kleinfeld-Tennis.

Es sollen Trainerlizenzen für Lehrer angeboten werden. Die Ausbildung ist im Vergleich zur normalen Trainerlizenz kürzer.

Es gibt eine Zusammenarbeit mit   IPTS. ( Landesinstitut Schleswig-Holstein für Praxis- und Theorie der Schule)

1993

Die TV S-H Holding GmbH hat am 1. Oktober 1993 alle wirtschaftlichen Tätigkeiten des Verbandes übernommen.

Privatpersonen verklagen Tennisvereine wegen mangelhaftem Lärmschutz.

Es gibt immer mehr Anfragen wg. Spielabsetzungen bei Ozon-Warnung. Gesundheitliche Gefahren können bei einem Messwert von mehr als 180 mg/pro m3 entstehen, heißt es. Landesweit werden sechs Messstellen eingerichtet. Der Sportausschuss des Tennisverbandes ist der Auffassung, dass bei Punktspielen die Beweislast hinsichtlich der Werte und möglicher Überschreitungen vom jeweiligen Spieler, der ein Spielabsetzen will, zu erbringen ist.

Thomas Meeder beendet nach 8-jähriger Verbandstätigkeit seine Aufgabe als Landestrainer. Neuer Landestrainer wird am 1. April 1993 Herbert „Herby“ Horst.

„Tennis aktuell“ heißt nun „Tennis live“ und hat einen neuen Herausgeber und ist amtliches Mitteilungsblatt des Tennisverbandes.

 

1994

Die Mitgliederversammlung beschließt, dass jeder Verein im Verband zwei Pflichtabos des Verbandsorgans Tennis live, Redaktion: Guda Baldus, abnehmen muss. Damit ist Tennis aktuell nicht mehr offizielles Verbandsorgan.

Dem Verband gehören 402 Vereine an.

Mitgliederzahl: 88.479 (Vorjahr 88.536), davon 22.866 Jugendliche.

Sommerpunktspielbetrieb: 2236 Erwachsenen- Mannschaften (Vorjahr 2204), Jugend: 1221 (1275).

Winter 1994/1995: 1188 (1172)

Der Ortswechsel des Leistungszentrums nach Neumünster-Einfeld, Friedrich-Wöhler-Straße konnte nicht vollzogen werden. Für den Sommer 1994 befindet sich das Leistungszentrum in Neumünster, Nobelstraße.

 

1995:

Die Mitgliederzahlen sind erneut rückläufig: 86.706 (88.479 im Vorjahr). Davon Jugendliche: 21.601 (22.866)

1985 bis 1990

1985 

Der Tennisverband hat einen starken Mitgliederzuwachs. Dem Verband gehören 73.500 Mitglieder an.

Es treten fast 3000 Freiluft- und 1000 Hallenmannschaften an.

Der Verband stellt als Nachwuchstrainer einen gewissen Sulc ein.

 

1986


An den Punktspielen beteiligen sich 3168 Mannschaften, ein Plus von 230An den Punktspielen beteiligen sich 3168 Mannschaften, ein Plus von 230

17 Vereine wurden neu aufgenommen. Dem Verband sind 375 Vereine angeschlossen.

Die Verbandszeitung wird eingestellt

 

1987

Der Verband beschließt einen Vertrag für ein Leistungszentrum in Neumünster-Gadeland über 10 Jahre. Er investiert 150.000 DM (über Kredit) für die Herstellung der Außenanlage.

Im Bezirk Nord gibt es 6092 jugendliche Mitglieder, Ost 4627, Süd 4717, West 7317.

Leistungsstarke junge Spieler(innen) verlassen den Verband. Dazu gehören: Heike Roloff, Helmut Köhler, Sven Brandau, Michael Stich, Thomas Andersen.

1988

Es wird eine Regionalliga für Jungseniorinnen eingeführt. Schleswig-Holstein wird durch den TC Flensburg vertreten.

Das 2-millionste Mitglied des DTB kommt aus Schleswig-Holstein.

In Schleswig-Holstein werden 43 neue Tennisplätze, 4 Hallen und 11 Clubhäuser gebaut.

Es gibt eine Fragebogenaktion zum Thema Tennis in der Schule: 27 % der Vereine beteiligen sich. Davon haben 40 % Kontakt zu Nachbarschulen; 37 % der Schulen haben Tennis im Angebot; 10 % der Vereine haben einen Schulbeauftragten.

 

1989

Die Geschäftsstelle des DTB zieht von Hannover nach HH, Rothenbaum.

In Schleswig-Holstein sind insgesamt 36.000 Spielerpässe ausgestellt.

Es gibt in SH 34 neue Tennisplätze.

Es finden Tennis-Fortbildungslehrgänge für Lehrer statt.

Der DTB definiert Breitensport wie folgt: Breitensport umfasst freizeitsportliche Aktivitäten, die neben Verbandsspielen und –meisterschaften in und außerhalb der Vereine stattfinden.

Klas Ivarsson arbeitet als Nachwuchstrainer und Frank Naeve als Konditionstrainer im Leistungszentrum des TV SH. Ivarsson wurde Nachfolger von Antonin Sulc.

 

1990

Alle Bezirke erhalten PC’s. Die Landesgeschäftsstelle und die Bezirksgeschäftsstellen erhalten Telefax.

Neuer Mitarbeiter: Dirk Winterhoff arbeitet als Abteilungsleiter Sport in der Geschäftsstelle.

Die Mitgliederzahlen stagnieren erstmalig seit Jahren.

Tennis gibt es jetzt in den Schulen in Verbindung mit „Jugend trainiert für Olympia“

Es gibt eine ungebremste Nachfrage nach Spielerpässen. Der Bestand liegt bei 42.000.

Die politische Entwicklung in der DDR eröffnet für Tennis neue Dimensionen. Es soll eine Art Patenschaft mit DDR-Bezirken gegründet werden.

Neue Medien sind auf dem Markt: Tennis aktuell erscheint wöchentlich. Die Zeitschrift des Vereins zur Förderung des Jugendtennis in S-H erscheint vierteljährlich.

Es gab 38 Jugendturniere mit mehr als 3500 Teilnehmern. Bei der Talentsichtung stellten sich 325 Kinder vor.

Der Nord-Cup wird erstmalig ausgetragen.

1971 bis 1975

1971

294 Erwachsenen-Mannschaften nehmen an den Verbandsspielen teil, 1970  waren es 266. Der Vorstand stellt Überlegungen an, die Teilnehmerzahl von Mannschaften nach oben zu begrenzen.

Gettorf und Hademarschen werden 84. Und 85. Mitglied des Verbandes begrüßt.

49 Vereine nehmen an der Mitgliederversammlung mit 158 Stimmen teil.

Es gibt erstmalig ein Drei-Länder-Turnier für Mädchen – Berlin, Niedersachsen und Schleswig-Holstein sind beteiligt.

TC Seeth und Mole IV Brunsbüttel werden als 86. Und 87. Mitglied des Verbandes aufgenommen.

Herr Tonnus wird Verbindungsmann zum Landessportverband.

Die erstmalig ins Leben gerufene Ranglistenforderungsrunde lief nicht gut, dass sich viele nominierte Spieler dem Leistungsvergleich verweigerten.

Die Rangliste für Jugendliche soll besser „durchdacht“ werden. Der Landesjugendwart bekommt aus diesem Grund und aus anderen Gründen 4 Bezirksleiter zur Unterstützung.

Das Thema Schultennis wird intensiviert, obwohl Vereine über Platzmangel klagen, überlastet sind und mit Aufnahmesperren reagieren.

Der Landesverband SH hat einen Mitgliederzuwachs von 17 %, im Bundesdurchschnitt waren es 14,9 %

Der DTB gründet die Tennis-Bundesliga.

Die weiße Farbe bei der Tenniskleidung soll vorrangig bleiben. Dies hat der DTB in Gesprächen und Verhandlungen u. a. mit Dunlop betont.

Eine Umfrage ergab, dass die Vereine keine zweitägige Versammlung wünschen, sondern nur eine eintägige. In 90 Prozent aller Vereine sind Übungsleiter – erfahrene Spieler – als Trainer für die Jugend tätig.

Der Verband hat jetzt  92 Mitglieder.

Der Verband plant ein Leistungszentrum in Kiel mit vier Hallenplätzen.

Die Zusammenarbeit mit dem Tennisverband HH läuft zufriedenstellend.

Schultennis: An einer Schule in Eckernförde besteht eine Arbeitsgemeinschaft „Tennis“. In Neumünster wird seit Jahren Schultennis angeboten.

 

1972:

Herr Jepsen aus Elmshorn übernimmt die Pressearbeit für die DTB-Zeitschrift „Tennis“

Das Schülertennisturnier in Rendsburg der schleswig-holsteinischen Schulen soll nicht mehr durchgeführt werden.

Es gibt ein Treffen des Verbandes mit „sogenannten Kreistennisverbänden“. Dabei geht es um die Integration in den TV, möglicherweise auch satzungsmäßig. Es soll weitere Treffen geben.

Die Pädagogische Hochschule in Kiel ist bereit, einem von Tennisverband zu benennenden Spieler einen Lehrauftrag für Tennis zu erteilen.

Es werden erstmalig Bezirksjugendwarte benannt: West: Jepsen, Süd: Weigel, Nord: König, Ost: keinen geeigneten gefunden.

341 Mannschaften nehmen an den Rundenspielen teil.

Der Beauftragte für Schultennis heißt Sawallisch.

In SH werden Punktspiele im Sommer sowohl auf Hartplätzen als auch auf Rotsandplätzen durchgeführt.

 

1973:

 

1973:

Sommer: Auf Grund der Mannschaftsmeldungen gibt es bei den Jugendlichen 325 bis 350 Begegnungen.

208 Herrenmannschaften, 109 Damenmannschaften, 48 Seniorenmannschaften, 19 Seniorinnenmannschaften  wurden gemeldet.

45 Juniorinnenmannschaften, 70 Juniorenmannschaften

Der Jahreshauptversammlung soll ein Antrag vorgelegt werden, der die Einführung des „tie-break“ vorsieht (Der Antrag wird angenommen).

Einen Satzungsänderungsantrag, der vorsieht, dass die Kreistennisverbände in den Tennisverband integriert werden, soll während der Hauptversammlung nicht eingebracht werden.

An der Hauptversammlung nehmen  63 Vereine teil.

Gertrud Waliczek wird insbesondere für die Erringung der Deutschen Hallenmeisterschaft im Seniorinneneinzel mit der Silbernen Ehrennadel geehrt.

Der DTB hat zirka 400.000 Mitglieder. Es wird damit gerechnet, dass es im Jahr 1980 zirka eine Million sein werden.

Alle Jugendpunktspiele finden sonntags ab 14 Uhr statt.

Der DTB schickt 500 Holzschläger, die an interessierte Lehrer für Schultennis verteilt werden sollen. Im September finden wieder Landesschulmeisterschaften statt.

Für die Jugend gibt es Trainingszentren in Itzehoe, Elmshorn, Kellinghusen, Lübeck und Travemünde.

Karlheinz Düstersieck arbeitet im Verband als Trainer und auch für den LBV Phönix.

Der Verband hat 2026 Mitglieder bis zum 14. Lebensjahr, 2.424 Mitglieder bis zum 18. Lebensjahr, 15.565 Erwachsene Mitglieder. = 20.015 Mitglieder

1974:

Es wird erstmalig über die Einrichtung einer Geschäftsstelle diskutiert.  Ehrenamtliche  Vorstandsmitglieder erhalten eine  Vergütung.

Die Versammlung beschließt, in allen Wettbewerben bei einem Spielstand von 6:6 einen Tie-Break zu spielen.

Landesjugendwart Dr. Wedig, Lübeck, verstorben.

Viele Vereine haben eine Aufnahmesperre verhängt.

Es wird eine Neustrukturierung des Tennisverbandes im Vorstand diskutiert. Es wird andiskutiert, im Landesverband eine „Vierteilung“ vorzunehmen, und zwar in die Bezirke Nord, West, Mitte und Ost.

In Kiel wird ein Leistungszentrum Tennis geplant (nicht vom Verband!)

Die Farbe der Tenniskleidung in SH bleibt weiß

Es wird eine Kommission gegründet, die die Frage der Gründung einer hauptamtlichen Geschäftsstelle beraten soll.

 

1975:

Während der Mitgliederversammlung des Verbandes wird über die Einteilung des Verbandes in vier Bezirke diskutiert und entschieden:

Bezirk Nord: Flensburg, Kreis Schleswig, Kreis Nordfriesland, Rendsburg und Eckernförde mit 5300 Mitgliedern und 120 Mannschaften

Bezirk Ost: Kiel, Neumünster, Plön, Ostholstein mit 6000 Mitgliedern und 132 Mannschaften

Bezirk West: Dithmarschen, Steinburg, Segeberg , Pinneberg mit 5300 Mitgliedern und 118 Mannschaften

Bezirk Süd: Lübeck, Lauenburg, Stormarn mit 5600Mitgliedern und 108 Mannschaften.

Die damit verbundene neue Satzung tritt am 1. Oktober 1975 in Kraft.

Die Zusammenarbeit mit den Bezirken soll bei aller Selbstständigkeit eng bleiben.

Sie sieht in Sachen Personalien vor:

Dem Vorstand gehören an: Vorsitzender, stellvertr. Vorsitzender, Schatzmeister, Sportwart und Jugendwart. Dem erweiterten Vorstand gehören an: der Vorstand, die Bezirksvorsitzenden, Referent für Schultennis, Referent für Übungsleiterfragen, Pressewart.

Frau Reimers und Dieter Capell werden gemäß Satzung zu Spieler-Vertretern gewählt.

Die Geschäftsstelle wird im Haus des Sports eingerichtet. Sie soll an zwei Tagen der Woche für jeweils vier Stunden besetzt werden.

Es werden Bambino-Punktrunden eingeführt.

Am 29. Oktober1975 findet die erste Sitzung mit den neuen Bezirksvorsitzenden statt, es handelt sich um eine sogenannte Beiratssitzung, an der auch Vertreter der Kreisverbände teilnehmen. An dieser Sitzung nehmen teil: Dr. Schmans, Dr. Wolff, Dr. Biermann, Frl. Baldus, Jepsen, Dallmeyer, Weigel, Dr. Bruhn, Viertel, Capell, Klokow, Thiessen (erweiterter Vorstand); Vollert, Dr. Sarnow, Reimer, Kindt, Wittmaack, Wille (Kreistennisverbände).

Der Tennislehrer Düstersiek wird ausschließlich für den Verband als Verbandstrainer arbeiten. Die Einstellung soll zum 1. 1. 1976 erfolgen. Der Landessportverband beteiligt sich an der Vergütung.

 

1956 bis 1964

Die Arbeit am Archiv wird sukzessive fortgesetzt

1959:

Während einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 1. 11. 1959 sind 12 Vereine vertreten.

Lehrgänge des TV SH für die Jugend werden gefördert vom Sportförderungsausschuss und vom Bundesjugendplan.

Es wird eine Verbandszeitung beschlossen, die auf je zehn Mitglieder (Anm.: gemeint sind wohl die Mitglieder der angeschlossenen Vereine) ein Exemplar kommt.

Die „Geschäftsstelle“ des Verbandes wechselt am 1. April 1959 von Elmshorn nach Kiel.

1960:

 

1961:

Dem Verband gehören 53 Vereine an.

Innerhalb der letzten zehn Jahre hat sich die Zahl der Spieler und Spielerinnen mehr als verdoppelt.

115 Mannschaften kämpften um Meisterehre und um einen Aufstieg.

Auszug aus dem Bericht des Verbandsjugendwartes:

Vielen unseren Jugendlichen fehlen die physischen Voraussetzungen für das Tennisspiel, das Schnelligkeit, Kraft Ausdauer Lauf- und Sprungvermögen sowie Bewegungsfreudigkeit und Spielsinn erfordert. Es ist seit langem zu einem ausgesprochenen Kampfsport geworden. Bevor ein Jugendlicher überhaupt anfängt, Tennis zu spielen, müssen die physischen Voraussetzungen dafür Vorhandensein. Von Natur aus sind sie ihm nicht gegeben.  Es kann nicht oft und eindringlich genug wiederholt werden,  dass Tennis nicht durch Tennisspielen allein gelernt werden kann.  Ein hartes Training von zweimal 20 Minuten mit einer  ¼ Stunde Pause, das auf das Üben der Grundschläge, Flugbahn und Aufschlag abgestellt ist und, mit wiederum 15 Minuten Pause, mit einem freien Spiel zu Zweien von 20 Minuten abschließt, beansprucht den Jugendlichen in den Grenzen seiner Dauerleistungsfähigkeit. Viele Jugendliche werden viel zu früh Vereins- und Stadtmeister. Sie finden oft nicht die Relation ihrer Leistung zu der der älteren, ihnen überlegenen Generation, deren Ehrgeiz sich auf den beruflichen Erfolg verlagert hat und daher auch nicht die Zeit für viele Turniere aufbringen kann.  Als Meister werden Jugendliche viel Ernster genommen als ihnen guttut.

Auszug aus dem Bericht für Seniorenspieler:

Ein schönes Lied beginnt „Man müsste noch mal 20 sein“, wirklich? Der Kommentator hat seine schönsten Jahre im Tennis nach dem Kriege erlebt, als er beschwert mit der Last der „45“ ging.  Sollen auch der Idealismus und der Ehrgeiz vielleicht bei vielen jüngeren Spielern wacher sein,  so ist doch die Empfindung über die Freude eine Sieges gewiss nicht geringer bei einem Seniorenspieler.

Es wird erstmalig ein Jahresheft zur Mitgliederversammlung, in dem auch Vereine zu Wort kommen, verschickt. 

 

1962:

Die kurzfristig anberaumt Polio-Schluckimpfung in Schleswig-Holstein und das schlechte Wetter in den ersten Monaten der Sommersaison gefährdeten ernsthaft den Terminplan für den Spielbetrieb.

Schultennis: Die Frage, ob der Tennissport auch in den Schulen eingeführt werden soll, ist nicht neu. Schon in den 1930er Jahren war Tennis zu einem Pflichtfach bei der Turnphilologenausbildung an den Hochschulinstituten für Leibesübung erhoben worden. Nach dem 2. Weltkrieg wurde Tennis in vielen Schulen eingeführt. Es stellt sich die Frage, ob Schultennis auch in Schleswig-Holstein eingeführt werden sollte. In den Vorschlägen zur Neubearbeitung der Richtlinien für die Mittelschulen ist Tennis im Unterrichtsplan einbezogen worden. Der Verband will sich mit der Frage Schultennis und Vereine beschäftigen.

 

Mit dem Tennisball über die Mauer 

"Münchhausen ritt mit einer Kanonenkugel über feindliche Mauern.  Unsere Geschichte ist keine Münchhausiade, sondern die Wirklichkeit des Jahres 1962 in Deutschland. Trotz aller Vorbehalte nahm die TG Ravensberg ihren Spielverkehr mit einem Leipziger Club wieder auf und erreichte, was in der Bundesrepublik ziemlich einmalig sein dürfte: den Gegenbesuch der vollen ostzonalen Mannschaft in Kiel. Bei der Rückfahrt blieb ein Platz leer. Ein Landsmann hatte, was ihm  sonst schwerlich möglich gewesen wäre, seine lange getroffene Entscheidung für  das Leben im Westen verwirklichen können. Dass es just der nämliche war, der  die gesamte Organisation der Begegnung in Händen hatte, war eine zusätzliche,  für die begleitenden Funktionäre besonders bestürzende Pointe. Man mag uns mit Vorwürfen kommen, dass wir an dem Sportverkehr mit der Zone festgehalten haben,  die Freiheit für einen einzelnen ist gewiss kein schlechtes Gegenargument."     (Aus Ravensberger Chronik 1962, Dr. Hans Eckert)

1963:

Es geht in allen Bereichen kontinuierlich Aufwärts

TC Hohenlockstedt und Turnverein Trappenkamp werden Mitglieder

Insgesamt hat der Verband 60 Vereine

175 Mannschaften beteiligten sich am Wettspielbetrieb, Erwachsene und Jugendliche.

Es gab 12 Lehrgänge mit 210 Jugendlichen

  

1964:

Wahlstedt und Altenholz werden Mitglieder des TV.

1965 bis 1970

1965:

Es werden Kontakte nach Brest geknüpft, Kieler Patenstadt

Es wird über den Einsatz von Übungsleitern und deren Ausbildung diskutiert

Der Leistungsstand der Nachwuchsspieler und Nachwuchsspielerinnen ist nicht gut.  Es soll sich verstärkt bemüht werden, unter den Jugendlichen geeignete Talente zu finden. 

TC Reinfeld feiert Platzeinweihung.

Die Pressearbeit ist ein Problem. Es gibt kein Personal dafür.

Die Nachwuchsarbeit erweist sich als Problem. Die Breitenarbeit in den Vereinen soll intensiviert werden.

Ein guter Trainer ist nur zu bekommen, wenn er ganzjährig beschäftigt werden kann,so die Diskussion im Vorstand. 

 

1966: 

Es wird das Niveau der DTB-Tagungen kritisiert. Man müsse trotzdem hinfahren.

Jedes Vorstandsmitglied soll 5, 6 Vereine anrufen, damit die Beteiligung an der Mitgliederversammlung besser wird.

Der Vorstand legt fest, welche Spieler und Spielerinnen bei den anstehenden Landesmeisterschaften auf welche Positionen gesetzt werden sollen.

Es wird ein Antrag auf Einrichtung eines Trainingszentrums für Spitzenspieler des Verbandes gestellt. Der Vorstand will sich mit dem Thema befassen.

Der Vorstand möchte die Jugendarbeit verstärkt auf einen Trainer abstellen. Es soll ein junger lediger Trainer eingestellt werden. Ferner sind vier örtliche Schwerpunkte im Verband geplant, an denen die Jugend trainieren soll.

Vorstandsmitglieder führten ein Gespräch mit Vertretern von Vereinen. Als Ergebnis wird festgehalten: Anlegung von Mini-Tennisplätzen; Zusätzliche Doppel- bzw.Mix-Turniere auf breiter Ebene. Das Jugendturnier in Eutin am Ende der Sommerferien soll für Jugendliche aus dem ganzen Verbandsgebiet ausgeschrieben werden.

 

1967:

Der Itzehoer Hockey-Club hat um Aufnahme in den Verband gebeten. Dem Antrag stimmt der Vorstand zu. Damit gehören dem Verband 66 Mitglieder/Vereine an.

Der Tennisverband SH  besteht seit 20 Jahren.

Die Mitglieder lehnen einen Antrag ab, der Landes-Seniorenmeisterschaften ohne Beteiligung von Jung-Senioren vorsieht.

Es wird den Vereinen empfohlen, während des Trainings und bei Turnieren eine alkohol- und tabakfreie Jugenderziehung beim Tennissport zu gewährleisten.

Der Fehmarnsche TC „Burgtiefe“ wird Mitglied im Verband, ebenso die Tennisabteilung der Schenefelder Turnerschaft.

Der Vorstand lehnt es aus grundsätzlichen Erwägungen ab, einen gewissen  12-jährigen  Röpcke (Anmerkung: Es muss sich um Thies Röpcke handeln), TV Uetersen, an den Kl. Medenspielen teilnehmen zu lassen. 

Der Vorstand hat den schwedischen Trainer Hansson  eingestellt. Nun wird konkret über dessen  Einsatz beraten. Als Trainingszentren, in denen der Trainer jeweils eine Woche lang Training geben soll, werden die Orte Husum, Kiel, Lübeck, Neumünster und Elmshorn benannt.  Für den Süden gibt es noch keine Nennung.

Es werden Überlegungen angestellt,  ein Verbandsfahrzeug zu kaufen.  Kosten: ca.1500 Mark.

Der neue Trainer Hansson arbeitet in den Sommerferien für die Kurverwaltung St. Peter Ording  im TC Blau-Weiß St. Peter-Ording.  Im Oktober 1967 kehrt er nach Schweden zurück.  Hansson hatte auch nur ein Touristenvisum.

Es  wird Jugend-Bezirksmeisterschaften geben,  die in Mürwik, Elmshorn, Oldesloe und Post Kiel stattfinden.

Der Hamburger Tennisverband  schlägt eine  Zusammenarbeit bei der Jugend- und Nachwuchsarbeit vor.  Die Zusammenarbeit soll darüber hinaus noch andere Bereiche der Verbandsarbeit berühren.

Hohenwestedt  wird das 69. Mitglied des Verbandes. 

 

1968:

Es wurde ein Fragebogen an die Vereine verschickt, um Aufschluss über Vereins- und Verbandsinteressen zu bekommen.

Ab Mitte Mai 68 arbeitet der schwedische Trainer Hansson wieder für den Verband, einen Tag pro Woche.

Büchen wird als 75. Verein in den Verband aufgenommen.

Im Timmendorfer Strand wird eine Groß-Hallen-Tennisanlage gebaut.

Das Internationale Turnier in Travemünde soll erhalten bleiben, dies ist auch der Wunsch des DTB.

An den Bezirksmeisterschaften nahmen 300 Jungen und Mädchen teil.

Nortorf und Bordesholm werden als neue Vereine aufgenommen.  In Glücksburg wird eine neue Anlage eingeweiht.

An einem Verbandsturnier in Neumünster nehmen erstmalig Hamburger Spieler teil.

Heikendorfer TC von 1965 bittet um Aufnahme, Wyker Turnerbund – Tennissparte – und Lütjenburger TC ebenfalls.

juf der Mitgliederversammlung sind 46 Vereine anwesend, die 14 Stimmen haben. Hinzu kommt der Vorstand mit 6 Stimmen.

Dem Verband gehören 74 Vereine an.

Die Beisitzer werden mit konkreten Aufgaben betraut. Sie sollen als Gruppenwarte für regionale Belange zuständig sein.

 

1969

1969 Trittau, ATSV Stockelsdorf und Bargteheide werden aufgenommen.

Es gibt am 6. 8. 1969 eine gemeinsame Sitzung der Landesverbände HH und SH. Themen: Gemeinsame Durchführung der Kl. Medenspiele in der obersten Klasse; Abhaltung gemeinsamer Turniere; Fernziel: Zusammenführung der Verbände auf breiter Ebene

89 Jugendmannschaften nehmen an den Kl.-Henner-Henkel- und Kl. Cilly-Außem-Spielen teil. Ein Jahr zuvor waren es 50 Mannschaften.

Die Generalversammlung 1970 des DTB findet in Travemünde statt.

Es wird diskutiert, dass der Bau von Tennishallen dringend erforderlich sei, um eine effektive Leistungssteigerung zu erzielen.

Es wird beschlossen, dass es Wettspiele in Hallen geben soll.

 

1970

Bundesweit ist die Nachwuchslage sehr schlecht.

Treffen von Sportwarten und Jugendwarten der Kreistennisverbände mit dem Tennisverband: 

Der Kreistennisverband Bad Segeberg besteht seit 1966. Die Gründung erfolgte auf Initiative des Kreissportverbandes, um die sportlichen Aktivitäten von 7 Vereinen zu fördern, Kreismeisterschaften durchzuführen, gemeinsam einen Trainer zu beschäftigen und eine Sporthalle über den Kreissportverband anzumieten. Dies wird am 7. März 1970 während eines Treffens der Sportwarte und Jugendwarte von einem Herrn Böckmann mitgeteilt.

Der Kreistennisverband Oldenburg bestätigt die Aussagen aus dem Kreisverband Bad Segeberg. Der Vertreter, ein Herr Dr. Sarnow, teilt mit, dass der Kreistennisverband in Oldenburg 1963 gegründet wurde und aus vier Vereinen mit cirka 300 Mitgliedern besteht. Neben den aus dem Kreis Bad Segeberg genannten Zielen, sei aus auch darum gegangen, Geld vom Kreissportverband für die Tennisarbeit zu bekommen.

Herr von Sass, Eutin, teilt mit, dass der Kreistennisverband 1962 gegründet wurde. Die Gründung erfolgte aus den oben erwähnten Gründen. Eine Trainerarbeit sei mit den Trainern aus Lübeck möglich.

Herr Tonnus, Itzehoe, stellt fest, dass fast die ganze Jugendarbeit ein Problem des Trainers sei. Es sei aber schwierig Trainer zu finden. Es müssten Hallen und Finanzmittel zur Verfügung stehen. Außerdem wollten Trainer ganzjährig beschäftigt werden.

Herr Houdelet, Lübeck, teilt ebenfalls die Gründung einer Sparte Tennis mit (Anm.: Aus dem Protokoll ist zu entnehmen, dass damit ein Kreisverband gemeint sein muss). In Lübeck würden 300 bis 320 Jugendliche aus allen Lübecker Vereinen von Übungsleitern trainiert. Für den Breitensport und den Beginn von Tennisspielern sei dies gut, für die Herausstellung von Spitzenspielern würde dies aber nicht genügen.

Herr Viertel, Niebüll, meint, ein Übungsleiter für Tennis werde vom Kreissportverband bezahlt. Er regt an, die Sportlehrer an Schulen für Tennis zu interessieren. 

 

Dr. Schmans teilt mit, er habe während einer DTB-Tagung angeregt, dass Tennis mit als Lehrfach für Sportstudenten Aufgenommen werden sollte. Vom DTB selbst sei eine Kommission Schultennis gegründet worden.

Während der DTB-Tagung in Travemünde hat der Vorsitzende des Tennisverbandes Schleswig-Holstein, Dr. Schmans vorgeschlagen, eine Tennis-Bundesliga zu gründen. Dieser Vorschlag fand viel Anklang.

Der Vorstand des Verbandes spricht sich gegen die Errichtung einer Geschäftsstelle aus.

Der Haushalt in Höhe von knapp 50.000 D-Mark ist ausgeglichen.

Die Verbände HH und SH führen einen gemeinsamen Punktspielwettbewerb durch, der sich „Sonderklasse“ nennt. Er kommt aber bei den Spielern nicht gut an.

Immer noch offen ist die Frage, wie mit der Beteiligung von Ausländern im Punktspielbetrieb umgegangen wird. Da nichts geklärt sei, gelten die Richtlinien des Sportwartes. Eine endgültige Klärung soll auf der nächsten Mitgliederversammlung stattfinden.

Der Verband soll sich mehr um Leistungstennis und um ein Leistungszentrum bemühen.

Der Tennisverband hat etwas mehr als 3000 jugendliche Mitglieder.

Es soll erstmalig eine Hallen-Winterrunde stattfinden. Im Winter 70/71 beteiligen sich daran 10 Mannschaften.

Es soll erstmalig ein Wintertraining für die besten Jugendlichen stattfinden. Als Trainingszentren sind Itzehoe, Neumünster, Lübeck, Kiel und Bad Schwartau vorgesehen.

266 Mannschaften haben 1970 an den Verbandsspielen teilgenommen.

Es werden Nachwuchs- und Ranglistenturniere ins Leben gerufen, die einen wesentlichen Beitrag zur Leistungsförderung bringen sollen.

Auf Nachfrage bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung im November 1970, welche Spiele die Ranglistenkommission für die Rangliste bewerte, ergeht die Antwort: Man Folge der Methode des DTB, der die Rangliste ohne Kommentar veröffentliche.

Es sollen künftig auch Ranglistenturniere für Damen und für den weiblichen Nachwuchs veranstaltet werden.

 

1927 bis 1955

1927:

Emmerich 1927

 

 

 

 

 

Dr. Emil Emmerich, der erste 1. Vorsitzende des Tennisverbandes Schleswig-Holstein. 

Der Tennisverband Schleswig-Holstein wurde 1927 gegründet. Der 1. Vorsitzende hieß Dr. Emil Emmerich und kam aus Kiel, TG Düsternbrook. Zwar gab es bereits zuvor Zusammenschlüsse innerhalb des Deutschen Tennisbundes Bundes, doch da war Schleswig-Holstein eingebunden in einen Bezirk mit anderen Städten.  

Der Bundesverband wurde am 19. Mai 1902 als Deutscher Lawn Tennis Bund (DLTB) in Berlin gegründet, als sich 22 Clubs mit rund 2500 Mitgliedern unter einem Dachverband organisierten. Schleswig-Holstein taucht erstmalig im Jahr 1911 in einem Jahrbuch auf. 

Es gehörte damals zum Bezirk III

1911 Bezirk III

 

 

 

 

Danach gab es erst einmal keine Jahrbücher des Tennisbundes, da 1914 der 1. Weltkrieg ausbrach. 1925 folgte dann wieder ein Band, der wie viele andere Bücher und Exponate im Tennis-Museum unseres Ehrenmitgliedes Reinhold "Ali" Landt zu finden ist. 1925 gehörte Schleswig-Holstein nun zum Bezirk 5, der im Vergleich zum Bezirk III (aus dem Jahre 1911) räumlich kleiner war. Diese Veränderung erfolgte wohl auf Grund der Zunahme von Vereinen. Zum Bezirk 5 gehörten 1925: die preußische Provinz Schleswig-Holstein, die Freien und Hansestädte Hamburg und Lübeck. 

In einem Jahrbuch von 1929 ist dann erstmalig von einem Tennisverband Schleswig-Holstein die Rede. Vertreten wurde er durch einen Dr. Emil Emmerich. Aufgelistet werden in dem Buch 18 Vereine, die dem Verband angehörten.

Mit dieser Erkenntnis stand aber noch nicht das Gründungsdatum oder Gründungsjahr des Verbandes fest. Hier musste also weiter recherchiert werden. Fündig wurde man schließlich in einem Jahrbuch des DTB von 1952. Dort hieß es u. a.: "Wenn der Deutsche Tennis-Bundes in diesem Jahr sein 50jähriges Jubiläum feiert, so feiert der Tennis-Verband Schleswig-Holstein sein 25jähriges Bestehen." Und weiter heißt: "Zwar wurde auch in Schleswig-Holstein im vorigen Jahrhundert (also im 19. Jahrhundert) Tennis gespielt. Aber einen besonderen Auftrieb bedeutete die im Jahre 1927 erfolgte Gründung des Tennis-Verbandes.  Der damalige Vorsitzende der Tennisgesellschaft Düsternbrook, Kiel, der sportbegeisterte und rührige Dr. Emmerich, vereinte durch die Gründung die Tennisvereine des Landes zu einer großen Familie . . ." 

Als bekanntester Spieler des Verbandes aus den 1930er Jahren wird noch Kay Lund erwähnt. 

 

 

1947:

Der Beginn nach dem 2. Weltkrieg

Kurt Darius PorträtKurt Darius gründete 1947 die Tennissparte SH

1947 wird in alten Büchern von der Gründung des Tennisverbandes bzw. der Sparte im Landessportverband Schleswig-Holstein gesprochen. Und in der Weimarer Republik gab es auch schon einen Tennis-Bezirk Schleswig-Holstein. Doch hier und heute soll der Frage nachgegangen werden, wann fand die Neuauflage und Gründung nach dem 2. Weltkrieg (1939 bis 1945) statt.

Dazu muss man wissen, um etwas zu gründen, braucht es keinen eingetragenen Verein. Der Beschluss für einen Verband reicht. Ein Verband ist überwiegend der Zusammenschluss juristischer Personen, um die Interessen der Mitglieder, also der angeschlossenen Vereine, Vereinsabteilungen oder Spielgemeinschaften, zu vertreten. Der Verband gibt sich – genau wie ein Verein – eine Satzung.

Für den 17. Oktober (1947) ist ein Verbandstag nach Rendsburg einberufen worden, an diesem Tag wird unser Tennisverband aus der Taufe gehoben.

In dem in Buchform festgehaltenen Rundschreiben der „Nachrichten-Zentrale des deutschen Tennissports“ vom November 1947 heißt es unter anderem, dass ein Herr Kurt Darius, Lübeck, vom Landessportverband Schleswig-Holstein, Tennissportwart, schreibt: „Im Vergleich zu den übrigen Tennisverbänden sind wir in unserer Arbeit fast ein Jahr zurück. Bei uns lag es vor allen Dingen in dem großen Mangel an Tennisbällen. Wir hoffen, dass auch wir in der kommenden Saison mit einer geregelten Ballzuteilung rechnen und somit unseren Spielbetrieb wieder ausbauen können“.

 

Kurt Darius mit Gottfried von

 

 

 

 

 

 

Kurt Darius (vorne l.), Präsident/Vorsitzender von 1947 bis 1949, sitzt neben “Tennis-Baron” Gottfried Freiherr von Cramm

 

 

Oktober 1947: 3500 Tennisspieler sind in 35 Vereinen

In der Ausgabe vom Februar 1948 heißt es dann unter anderem: „Auf unserem außerordentlichen Spartentag am 17. Oktober 1947 gründeten wir uns als technisch und finanziell selbstständige Sparte innerhalb des Landessportverbandes Schleswig-Holstein. Alle Tennisvereine bzw. Tennisabteilungen der Sportvereine haben sich mit Ausnahme der Tennisgesellschaft Düsternbrook, Kiel, unserer Sparte angeschlossen.“ Dies waren zirka 3500 aktive Tennisspieler in 35 Vereinen.

Die Rangliste von 1947 führte bei den Damen eine Frau Stammerjohann vom VfL Oldesloe an. Bei den Herren war es ein gewisser Lasn, VfB Lübeck. Über diesen Lasn schreibt Kurt Darius: „Für unser Land bedeutete der Zuzug des früheren estnischen Davis-Pokal-Spielers Lasn, der inzwischen Deutscher geworden, eine wesentliche Verstärkung“. Und Darius erwähnt noch, dass „augenblicklich in fünf großen Hallen in unserem Land gespielt wird“.

Kreissparten werden aufgelöst – vier Bezirke gegründet

Am 12. März 1948, so wird in einem weiteren Rundschreiben berichtet, fand ein ordentlicher Spartentag Tennis im Landesportverband statt. Es wurde beantragt, eine Umbenennung von Sparte in „Tennis-Verband Schleswig-Holstein“. Dieser Antrag wurde vor dem Hintergrund organisatorischer Maßnahmen im Landessportverband gestellt. Die Vereinsvertreter stimmten dem Antrag einstimmig zu. Es wurde ferner beantragt und einstimmig beschlossen, die Kreissparten aufzulösen, den Tennisverband in vier Bezirke einzuteilen und dementsprechend vier Bezirksleiter einzusetzen.

Zum Bezirksleiter wurden gewählt:

Bezirk I: Dr. Wolfgang Duck, Heide/Holst.

Bezirk II: Klaus Hamann, Kiel

Bezirk III: Dr. Kolky, Lübeck

Bezirk IV: Karl Krützmann, Ratzeburg

Interessant auch die 1948 beschlossene Auflösung der Kreissparten. Während heute in vielen Sportfachverbänden die Kreisverbände in den jeweiligen Verbänden organisiert sind, ist dies im Tennissport anders. Hier arbeiten rechtlich selbstständige Organisationen als e. V. für den Tennissport auf Kreisebene. Möglicherweise entstand diese Konstellation durch die damalige Abkehr von den Kreissparten.

(Anmerkung: Monate nach dem obigen Eintrag kommen Recherchen zu weiteren Details der  Gründungszeit nach dem 2. Weltkrieg. So schrieb am 4. Juli 1947 Albert G. Jüncke, 2. Vorsitzender der Tennisgesellschaft Düsternbrook in Kiel, an die Tennisvereine in Flensburg, Schleswig, Eckernförde, Rendsburg, Lübeck, Neumünster, Segeberg und Elmshorn. In diesem Schreiben schildert er die Situation in der besetzten englischen Zone (Schleswig-Holstein), die die Gründung eines eigenständigen Verbandes erschwert. Albert G. Jüncke fordert die Vereine auf, ihre Interessen gemeinsam zu vertreten. Und dies gelingt offensichtlich Oktober desselben Jahres durch die Gründung der technisch und finanziell selbstständigen Sparte innerhalb des Landessportverbandes Schleswig-Holstein.)

Bei den Recherchen für das in diesem Jahr, 2019, erstellte Archiv des Tennisverbandes SH wurde ein Satzungsentwurf gefunden. Der Entwurf wurde offenbar vom damaligen Vorsitzenden (Präsidenten) Kurt Darius verschickt und trägt das Datum 1. Oktober 1947. Ob dieser Satzungsentwurf während des 1. Verbandstages am 17. Oktober 1947 beschlossen wurde, ist unbekannt.

 

1948/1949:

Am 29. Januar 1949 findet eine ordentliche Jahreshauptversammlung des Tennisverbandes Schleswig-Holstein in „Horn’s Hotel, Neumünster statt. Es handelt sich nicht um die erste Versammlung, da ein Protokoll genehmigt werden soll.

Vom Vorstand sind anwesend: Vorsitzender (Präsident) Kurt Darius, Schatzmeister Hans Furch, Jugendwart Walter Scheller, Sportwart Erwin Bittner, Dr. Wolfgang Duck, Karl Rahe, Otto Rostock, Lutz von Wangenhein (Anmerk. Es kann auch Lutz von Wangenheim heißen, ein solches Geschlecht gibt es).

Der 1. Vorsitzende gibt einen Überblick über die Spielzeit 1948. In Flensburg fanden Landesmeisterschaften statt. In Eckernförder fanden Landesjugendmeisterschaften statt.

Die Mitgliederstärke des Verbandes lag vor der Währungsreform (20. Juni 1948) bei 4653.

An Bällen wurden für die Spielzeit 1948 3.432 vergeben und 331 Stück Schläger wurden verteilt.

In Flensburg fanden die ersten Landesmeisterschaften nach dem 2.Weltkrieg (1939 bis 1945) statt.  Ergebnisse siehe unter Bildergalerie 1948 und folgend. 

Einnahmen und Ausgaben lagen 1948 bei 1704,52 DM und 1698,16 DM.

Erwin Bittner wird zum Pressewart gewählt.

Am 7. März 1949 verschickt der 1. Vorsitzende (Präsident) des Tennisverbandes Schleswig-Holstein (so der Briefkopf) ein Rundschreiben. Darin berichtet Darius u. a. über die Gründung des DTB (mit heutigem Namen). An der Generalversammlung im Februar 1949 nahm er teil.

Der DTB verteilt entsprechend der Mitgliederquote an die Verbände Berechtigungsscheine für den Kauf von Tennisbällen. Der Turnier-Ausschuss in Schleswig-Holstein verteilt die Ballmengen an die dem Verband angeschlossenen Vereine entsprechend der Mitgliederzahlen.

Ein Ball kostet 2 DM.

Es wurde ein Sportförderungsausschuss (Anmerkung: offenbar vom Land SH) gebildet, der den Vereinen geldliche Beihilfen aus Toto-Einnahmen für den Wiederaufbau oder Aufbau von Tennisanalgen gewährt.

 

1950

 

1951:

Der Tennisverband Schleswig-Holstein beschließt  während einer Mitgliederversammlung  am 17.März 1951 eine Satzung, um als "eingetragener Verein" (e. V.) anerkannt zu werden. Mit Datum vom 18. Juni 1951 wird der Verband beim Vereinsregister  des Amtsgerichtes Elmshorn eingetragen. Die "Geschäftsstelle" des Vereins ist in Elmshorn.  Sie bleibt dort bis zum 31. März 1959 angesiedelt. Als vertretungsberechtigte Vorstandsmitglieder werden eingetragen Bankdirektor Hermann Virch in Kiel und der Prokurist Carl Ferdinand Petersen, Kiel. Carl Ferdinand Petersen verstirbt noch 1951. Nachrücker ist der Elmshorner Fabrikant Otto Rostock. 

 

 

 



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