Hier stellen wir Ihnen unsere Trainer vor, die für den Verband als Angestellte oder als Honorartrainer arbeiten

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Herbert "Herby" Horst 

HerbyHerbert Horst ist nicht nur in Schleswig-Holstein der oberste Trainer, sondern deutschlandweit der dienstälteste Cheftrainer eines Verbandes. „Herby“ – wie ihn alle nennen – ergeht es wie den meisten Trainern, die für den nördlichsten Verband arbeiten: Sie stammen nicht aus dem Land zwischen den Meeren. Doch es gibt keinen, der eine so weite „Anreise“ hatte: Von Hillcrest in Südafrika, wo Herby zum ersten Mal mit einem Tennisschläger aufschlug, bis zum heutigen Wohnort, Nahe Timmendorfer Strand, sind es rund 14.600 km und die Autoroute führt über den Trans-Sahara Highway (N1).

Geboren wurde der heute 63-Jährige in Mozambique (Südostafrika) und schon bald ging es mit der Familie nach Hillcrest in der Nähe von Durban. Nach der Schule begann Herby Horst zu studieren. Doch bereits an der Uni zeigte er viel (vielleicht auch mehr) Interesse und Können in Sachen Tennis. Die Folge: Es dauerte nicht lange und der Tennisfreak gehörte zu einer South African Univerities Auswahl. Aber auch das reichte nicht, Herby Horst zog es in die Ferne. Mit nicht einmal 20 Jahren landete er in Österreich und spielte drei Jahre in der Staatsliga. Danach folgte Deutschland – Kellinghusen. Beim TC Kellinghusen schlug er Ende der 1970er Jahren in der Regionalliga auf und später kamen Erfolge in der 2. Bundesliga dazu. Kein Wunder also, dass der damalige Präsident des Tennisverbandes SH, Peter Thießen (auch Vorsitzender des TC Kellinghusen), ihn Anfang 1982 fragte, ob er, Herby, nicht der Nachfolger von Verbandstrainer Heinz Düstersiek werde möchte. Er wollte! Aber nicht lange! Bereits drei später zog es ihn an den Timmendorfer Strand, um für ein Hotel den Sportbereich zu übernehmen. Acht Jahre dauerte dieses Intermezzo. Und1993 fragte ihn der damalige Präsident – wieder Peter Thießen – ob er, Herby, nicht Verbandstrainer werden möchte. Er wollte und wurde es. Für immer!

Heute ist Herby eine feste Größe im Verband und bereits 2012 ehrte ihn der selbige für seine außerordentlichen Leistungen mit der Ehrenmitgliedschaft des Verbandes. Michael Stich, Wimbledonsieger und Tennis-Weltmeister, hielt die Laudatio auf seinen ehemaligen Trainer. Auch Angelique Kerber, Mona Barthel und Julia Görges hätten einen launigen Vortrag aus ihren Trainingszeiten mit Herby Horst halten können.

Neben der Aufgabe des Landestrainers – der unter anderem verantwortlich für den Leistungsbereich, für die Administration, für Konzepte im Jugendtraining und für Trainer-Konzepte ist – arbeitet Herby Horst auch seit 2006 im DTB-Trainerbeirat mit und wurde vom DTB vor Jahren bereits zum „Trainer des Jahres“ gekürt.

Und was gibt es sonst noch zu berichten? Gewarnt von dem Motto: „Wer rastet, der rostet“ übernahm Herby Horst im Frühjahr 2019 die Aufgaben des Sportlichen Leiters des Gesamttrainingsbetriebes der Landesverbände Schleswig-Holstein und Hamburg. Mit einem jungen Trainerteam und den Erfahrungen des längst „eingebürgerten“ Erfolgstrainers werden hier die Ressourcen der beiden Verbände gebündelt, um weiteren Toptalenten ein optimales Trainingsangebot zu bieten.

 

Maik Schürbesmann

Maik Schürbesmann 4Maik Schürbesmann zählt neben Herby Horst zu den längsten für den Tennisverband tätigen Trainern. Bevor er als Tennistrainer durchstartete, erlernte 59-Jährige einen „ordentlichen“ Beruf: Buch- und Offsetdrucker. Doch bereits im ersten Gesellenjahr erkannte der gebürtige Westfale, dass die digitale Revolution bald an die Tür des traditionsreichen Berufes klopfen wird. Mit dieser Weitsicht wechselte er 1984 ins Hauptfach „Tennis“.

Begonnen hat seine eigene Tenniskarriere mit zehn Jahren bei der TG Barmstedt im Kreis Pinneberg. Danach folgten Olympia Neumünster, THCV Travemünde, Nikolassee Berlin und TC Logopark Hartenholm. Mit den Vereinswechseln waren natürlich auch sportliche Erfolge verbunden. So spielte er in der Oberliga und Regionalliga.

1984 gab er in Scharbeutz sein Debüt als Trainer. 1985 begann seine Zusammenarbeit mit Herby Horst im Timmendorfer Strand in einem Sporthotel und im ETC Timmendorfer Strand. Maik Schürbesmann arbeitete auch als Kreis- und Bezirkstrainer. Schließlich kam 1993 der Wechsel ins Leistungszentrum des Tennisverbandes SH, wo er noch heute für den Nachwuchs zuständig ist. Seine Schützlinge, dazu gehören in diesem Frühjahr 2020 Niklas Guttau, Lewie Lane und auch Lucas Hellfritsch, betreut Maik Schürbesmann oft auf Tennis-Touren.

 

 

 

 

 

 Oke Staats

Oke Staats 1Oke Staats gehört mit zu den jüngeren Tennistrainern im Verband. Seit 1. Oktober 2019 ist er hauptberuflich für den Verband tätig. Der 27-Jährige spielt seit 22 Jahren Tennis. Er begann beim TC RW Büsum. Am Nordsee-Gymnasium Büsum machte er sein Abitur, um anschließend in Aachen und später in Kiel zu studieren. An der Fachhochschule Kiel studierte Oke Staats von 2014 bis 2017 BWL, Schwerpunkt Supply Chain Management (Abschluss: Bachelor of Arts). Sein beruflicher Werdegang führte ihn dann zu Jungheinrich in Kaltenkirchen, wo er als Angestellter im Strategischen Bestandsmanagement arbeitete. Natürlich gab er während der Schulzeit und des Studiums und bei Jungheinrich Tennistraining. 

Kein Wunder also, dass Oke Staats 2018 das Fach wechselte und hauptberuflicher Tennistrainer wurde. Er arbeitete zunächst als selbstständiger Trainer in Henstedt-Ulzburg, Neumünster und Kiel.  Im Herbst 2019 übernahm Oke Staats dann Aufgaben im Leistungszentrum Wahlstedt. Zusammen mit Cheftrainer Herby Horst trainiert er die Jahrgänge 2008 bis 2003, dazu gehören so erfolgreiche Spieler wie Georg Eduard Israelan, Marcel Saal, und Philippa Färber. Im kommenden Herbst wird er Chefcoach Jüngstentennis im Tennisverband Schleswig-Holstein.

Nach wie vor gibt der Büsumer auch Training beim Suchsdorfer Sportverein. Hier ist er zusammen mit Christoph Schabisch für die 2. Mannschaft verantwortlich. Als Mitglied der 1. Herren schlug und schlägt er auch in der 2. Bundesliga auf. Ein ganz besonderes  Erlebnis gab es 2018: Oke Staats verhinderte zusammen mit seinem Partner Matthias Bähre im Abstiegskampf gegen Versmold den Abstieg. Die Jungs spielten das dritte Doppel beim einem Stand von 4:4 vor heimischem Publikum. Den ersten Satz verloren sie gegen die Schweden Olin/Samuelsson mit 3:6, den 2. Satz gewannen sie 6:3 und mit einem 10:6 im Match-Tiebreak sicherten sie den Klassenerhalt. 

 

Michael Petry 

Michael PetryMichael Petry ist seit rund einem Jahrzehnt im Verband als Trainer aktiv. Sein Aufgabenbereich war und ist vielfältig. Der 53-Jährige stammt aus Neuwied am Rhein und spielt seit seinem 5. Lebensjahr Tennis. Natürlich war TC Blau Weiß Neuwied sein erster Club, in dem den ersten Aufschlag über das Netz schlug und seine ersten Erfolge feierte, zum Beispiel bei Landesmeisterschaften in Rheinland –Pfalz oder in der Rheinlandliga.

Bereits mit 14 Jahren absolvierte Michael Petry sein erstes Jugendtraining, mit 17 hatte er die C-Trainer-Lizenz im Leistungssport in der Tasche. Da aber nicht feststand, ob er sein Berufsleben auf die Trainertätigkeit konzentrierten wollte, erlernte Michael Petry den Beruf des Zahntechnikers , arbeitete 23 Jahre als solcher und arbeitete nebenbei auch als Trainer.

2006 erfolgte der Umzug vom Rhein an die Ostsee, Kiel. Zwei Jahre arbeitete Michael Petry ausschließlich als Sport- und Ernährungscoach. Ab 2008 war der Tennisfreak dann bei der TG Ravensberg als Spieler und Trainer. Es folgten weitere Trainertätigkeiten bei der TG Düsternbrook und im TC Klausdorf sowie bei der Preetzer TG.

Da sich nun die Trainerarbeit als Hauptberuf ergab, machte Michael Petry seine n B-Trainerschein (Leistungssport) und für den Bereich „Sport in der Prävention“. Beim Verband begann er 2011 im Jüngstenbereich, damals im Bezirk Ost. Seit 2029 ist er nun Jüngstentrainer mit Moritz Zietz in den Regionen Nord und Ost. Natürlich gehören noch weitere Aufgaben zum Tennisalltag, zum Beispiel Mini-Cup, Mehrkampf der Regionen und die Durchführung von Lehrgängen. Michael Petry beschäftigt sich auch mit dem Thema „Schule und Tennis“.

 

Markus Nagel 

Markus Nagel 4Markus Nagel kam vom Rhein an die Trave. Heute ist er nicht nur durch seine Trainertätigkeit im Verband bekannt, sondern auch als Beauftragter für Jüngstentennis. Der 50-Jährige ist auch Cheftrainer und Sportwart beim TuS Lübeck.

Wann genau er seine Arbeit für den Verband aufgenommen hat, weiß der Bonner Jung‘ nicht mehr so genau, wohl so um 2010. Doch er weiß, wann er erstmalig einen Tennisschläger in der Hand hielt: Das war 1977. Und man kann fast sagen, danach nahm er ihn kaum noch aus der Hand. Markus Nagel war beziehungsweise ist unter anderem für die TSG Scharbeutz, für den TC Ahrensböl, 1.KHTC, Travemünder THC und für TuS Lübeck tätig.

Mit 16 Jahren bauten ihn Herby Horst und Maik Schürbesmann in ihr Training ein. Als 17-Jähriger bekam er die C-Lizenz und unterrichtete Gäste des Maritim im Timmendorfer Strand und Mitglieder beim ETC Timmendorfer Strand. Zu seinen Maritim-Kunden gehörten auch Jürgen von der Lippe, Roberto Blanco und Bernhard Brink, der einmal Jugend-Landesmeister von Westfalen war.

Als Tennisspieler schlug Markus Nagel in der Landesliga auf. Markus Nagel trainiert für den Verband unter anderem in der Region Süd und organisiert die Verbandsmeisterschaften U9 und U10. Als Jüngsten-Beauftragter gehört er auch dem Jugendausschuss des Verbandes an.

 

  

Ralf Wollgast

Ralf WollgastRalf Wollgast erinnert sich noch gut an seine Trainingsjahre im jugendlichen Alter im Tennisverband SH. Ein Grund: Er trainierte oft mit Michael Stich, unter anderem in Neumünster. Heute, und dies schon seit vielen Jahren, trainiert der 51-Jährige Kinder und Jugendliche im TV SH.

Mit fünf Jahren begann Ralf Wollgast das Tennisspiel in Henstedt-Ulzburg. Mit 15 Jahren gab er bereits Trainingsstunden in seinem Club. Später folgten Aufgaben im Kreisverband Segeberg und bei Alsterquelle. Nach der Schule folgte das Studium der Sportwissenschaften, das er mit einem Diplom abschloss.

Ralf Wollgast war mehrfacher Landesmeister und Norddeutscher Vizemeister. Für den Verband arbeitet der Vater zweier Kinder, die auch Tennis spielen, seit mehr als 15 Jahren. Er trainiert Jugendliche im Leistungszentrum Wahlstedt und in der Region West.

 

 

 

 

 

Kay Schmidt 

Kay SchmidtKay Schmidt übt seinen Job als Trainer nach eigenen Angaben „nebenberuflich“ aus. Im Hauptberuf ist der 57-Jährige Immobilien- und Wohnungsverwalter. Der gebürtige Hamburger kam erst relativ spät zum Tennissport. Mit 12 Jahren schlug er erstmalig beim Marienthaler THC auf. Sein erster Verein als Trainer war Victoria Veddel in Hamburg. Kay Schmidt ist Diplom-Tennistrainer und hat die Trainerlizenzen C/B/A. In jüngeren Jahren war er Regionalliga-Spieler und schlug auch in der 2. Bundesliga auf.

Im Tennisverband arbeitet er seit mehr als zehn Jahren, unter anderem als Konditionstrainer und in der Region West. Seit vier Jahren ist er bei den C-Trainer-Lehrgängen für die Technikausbildung zuständig. Als Trainer kann er auf bekannte und relativ bekannte Schützlinge verweisen, dazu gehören Mona Barthel und Tim Wrede. Und so ganz nebenbei ist er auch seit mehr als einem Jahr Vorsitzender des Tenniskreisverbandes Segeberg/Pinneberg.

Eine nette Begegnung hatte der in der Nähe von Heide lebende Kay Schmidt in Sydney: Hier hielt er sich von Jahren im Urlaub auf und traf auf einer Tennisanlage auf einen Mark Edmondson. Gemeinsam spielten sie ein paar Tage Tennis. Und Kay Schmidt erfuhr, dass er mit einem Rothenbaum-Finalisten spielte, dessen beste Platzierung in der Weltrangliste im Jahre 1982 bei Platz 15 lag. Der Australier gewann auch 1976 die Australian Open.

 

 

Moritz Zietz

Moirtz ZietzMoritz Zietz gehört zu den jüngeren Trainern im Verband Der heute 28-Jährige spielt seit 2004 Tennis. ASV Dersau war sein erster Club. Als Tennisspieler stand er auch für den TC Wankendorf auf dem Platz und gewann als Jugendlicher verschiedene Titel. Seit 2011 spielt Moritz Zietz für den Heikendorfer TC in der Verbandsliga. Seine Trainerlaufbahn begann bereits 2006 als „Hilfstrainer“ beim TSV Plön, später organisierte er das Training eigenverantwortlich, auch für den TC Wankendorf. Seit 2011 ist Moritz Zietz Vereinstrainer beim Heikendorfer TC, drei Jahre war er auch Kreistrainer im Kreistennisverband Plön.

Für den Tennisverband nahm der Student die Arbeit 2015 im damaligen Bezirk Ost auf. Heute arbeitet der auf Lehramt studierende Trainer viel mit Michael Petry in den Regionen Nord und Ost zusammen. Den Jüngsten bringt er unter anderem Freude am Tennis bei. Ob er weiter als Trainer arbeitet, wenn er als Lehrer an einem Gymnasium tätig ist?  Selbstverständlich! Dann möchte Moritz Zietz diese "schöne Aufgabe" quasi nebenberuflich ausüben. 

 

 

Auch als Trainer sind für den Verband tätig: Ole Wiederhold (Region Süd), Marko Trupkovic (Jüngstenbereich), Jonas Denker (Jugend), Hauke Welsch (Athletik) 

 


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